Kauft nicht das Buch "Die unheilige Schrift" von Dr. Erhard Zauner! Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal bitte die Fresse halten!
 
Dieses Forum hat nichts mit der Partei Bündnis C – Christen für Deutschland – AUF & PBC zu tun. Weil die­se Seite aber kein öf­fent­lich­es Fo­rum be­treibt, kön­nen Sie hier über die­se mein­es Er­acht­ens kir­chen­lob­by­ist­ische Par­tei dis­ku­tie­ren.
 
Christus wird von Kirchen nur deswegen als absoluter Prophet aller Zeiten hochstilisiert, damit man von jedem umherziehenden Wanderprediger behaupten kann, dass man diesen getrost ignorieren könne.
 
Schließlich sei Christus doch schon gekommen; um auf diese Weise möglichst die drohende Konkurrenz durch kirchenferne Einzelprediger auszuschalten.

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Beitrag 3046 von Gast » 22.03.2013, 19:06

wenn du wirklich an gott glaubst solltest du lieber die fresse halten !

UFO-Peter - 02.10.2011, 19:45 hat geschrieben:
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Ich will ja diesem Autor nicht unterstellen, dass er nicht genau die Bibel gelesen hat. Wenn aber Menschen, die nicht richtig denken können, die Bibel lesen, ist es insbesondere bei dieser Sammlung alter überlieferter Schriften in der Regel so, dass dann alles völlig missverstanden wird.

Zauner beklagt, dass den göttlichen Geboten ab 2. Mose 20 zufolge, Inzucht verboten sei, während im Stammbaum Moses mehrere Inzuchten stattgefunden hätten. Der gute Herr Dr. Zauner beachtet aber nicht, dass dieses göttliche Gebot vor Moses noch gar nicht existierte.

Weil Gott einst das Opfer des Ackerbauers Kain nicht annahm, sondern nur das des Hirten Abel; fragt der gute Herr Zauner nun, warum aus dem Ackerbaugott ein Hirtengott geworden sei. Wie er aber darauf kommt, dass aus einem Ackerbaugott ein Hirtengott geworden sei, verrät uns der fleißige Buchautor bei diesem Interview leider nicht.

Der Autor fragt, warum Gott den Täter schonte, nachdem Kain Abel ermordete. Dass er ihn schonte, stimmt so nicht; denn schließlich wurde Kain unter anderem damit bestraft, dass sein Acker nur noch Disteln und Dornen tragen sollte. Wie man sieht, streut der Autor hier anscheinend bewusst Unwahrheit unters Volk.

Das göttliche Gebot, dass wer Menschenblut vergießt, dass dessen Blut auch vergossen werden soll, hatte zu diesem Zeitpunkt Gott noch nicht verkündigt, sodass es schon deswegen kein Widerspruch ist, dass Gott nicht befahl, den Kain zu töten als Strafe für seine Tat.

Wenn der Autor sorgfältig recherchiert hätte, müsste ihm klar gewesen sein, dass Abel und Kain die Kinder von zwei genetisch fast gleichen Menschen waren; denn schließlich hatte Gott die Eva aus einer Rippe Adams sozusagen "geklont", oder so ähnlich.

Deswegen waren die Nachkommen des ersten Menschenpaares gesundheitlich so angeschlagen, dass die Mordtat Kains praktisch auf einer Art Schuldunfähigkeit beruhte, weswegen die Bestrafung ziemlich milde ausfiel. Denn schließlich sind ja Kinder aus Inzucht auch krank.
Bekanntlich soll Gott alle Menschen ausgerottet haben mit der Sintflut, mit Ausnahme Noahs und seiner Familie. Der Autor behauptet aber, dass nur die von den Söhnen Gottes gezeugten Kinder umgekommen sein sollen; diese Söhne Gottes aber später der Bibel zufolge wieder irgendwo aufgetaucht seien.

Als Moses vom Berg herabstieg und sah, dass das Volk Israel um das goldene Kalb tanzte und ausrief, dass dieses das Volk aus der ägyptischen Herrschaft befreite; was macht da der gute Buchautor Dr. Zauner?

Er beklagt sich, dass Gott das Volk bestrafte anstatt Aaron, der dieses Kalb goss; obwohl Aaron vom Volk gedrängt oder gar gezwungen wurde, dieses Kalb zu gießen. Obwohl nachweislich das Volk schuld war, beklagt sich der Autor, dass Aaron später mit dem Hohepriesteramt belohnt wurde.

Fast schon abartig und bösartig zugleich die abstruse Verdrehung Zauners, dass der Mensch die Tiere jeweils benennen sollte; als ob dies so von Gott gedacht gewesen sei, ob unter den Tieren vielleicht eine Frau für Adam gewesen sein könnte. Für wie blöd hält dieser Buchautor eigentlich seine Leser?

Die Schlange verführte bekanntlich die Eva, doch von der verbotenen Frucht zu essen, was Eva dann auch leider tat. Der Autor glaubt nun einen Widerspruch zu erkennen; wie das sein könne, dass die Schlange in dieser Geschichte böse sei; aber demgegenüber die mosaische eherne Schlange Tausende von Jahren später angebetet werden sollte.

Und fragt nun, ob die Schlange ein gutes oder ein böses Tier sei. Ob es die Schlange vielleicht so nur als Einzeltier gar nicht gibt? Und ob das eine mit dem anderen vielleicht gar nichts zu tun haben könnte? Ich bin der Ansicht, dass schon eine gehörige Portion Schwachsinn dazu gehört, solchen offensichtlich völlig unlogischen Unsinn zu behaupten.

Wer aber so ein richtiger Hardcor-Atheist ist, dem die Wahrheit egal ist; der nur seine Freude an allem hat, was sich gegen Religion und Bibel richtet; der kann natürlich durchaus seine helle Freude an diesem Buch haben.


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