Fragen an die Christlich Demokratische Union (CDU).
 
Dieses Forum hat ge­nau­so nichts mit der pri­va­ten In­te­res­sen­ge­mein­schaft "Re­gen­bo­gen-NAK" zu tun, wie die Neu­apo­sto­li­sche Kir­che mit die­ser In­te­res­sen­ge­mein­schaft. Weil die­se aber kein öf­fent­lich­es Fo­rum mehr be­treibt, kön­nen Sie hier über die­se ob­sku­re In­te­res­sen­ge­mein­schaft dis­ku­tie­ren.
 
Dieses Forum ist nicht dazu bestimmt, Homosexuelle zu diskriminieren, zu diskreditieren, zu benachteiligen, zu erniedrigen, zu demütigen, zu schikanieren, zu beschimpfen, zu beleidigen, zu plagen, anzufeinden, anzugreifen, abzuwerten, herabzusetzen oder auf sonstige geeignete und möglichst gemeine und hinterhältige Weise niederzumachen, sondern ausschließlich heterosexuelle Männer.
 
Die heutzutage in der Regel nichts anderes in ihrem verdammten Schädel haben, als es mit Shemalen zu treiben, also mit Frauen mit männlichem Genital. Weil nämlich zu einer Frau mit männlichem Genital anstatt eines weiblichen nur ein Mann mit weiblichem Genital anstatt eines männlichen passt, und es sonst moralisch nicht einwandfrei wäre.
 
Aber zu einer Frau mit männlichem Genital anstatt eines weiblichen und männlicher Orientierung passt eine sogenannte "lesbische" Frau, also eine Frau mit männlicher Orientierung. Und zu einem Mann mit weiblichem Genital anstatt eines männlichen und weiblicher Orientierung passt ein sogenannter "homosexueller" Mann, also ein Mann mit weiblicher Orientierung.
 
Mein voller Respekt gilt diesem weisen und etwas älteren Mann. Er traut sich, in aller Öffentlichkeit die Wahrheit zu sagen; obwohl ich nicht allem zustimme, was er predigt. Mit 'Homosexualität' meint er aber nicht die gleichgeschlechtliche Sexualität, sondern die gleichgeschlechtsteilige Sexualität; das was völlig anderes ist. Und das zweite Video klärt, was nun wirklich nicht passt.
 
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Beitrag 132 von UFO-Peter » 31.08.2011, 18:14

Fragen an die Christlich Demokratische Union (CDU).

Nachfolgende Fragen habe ich an die Christlich Demokratische Union (CDU) gerichtet:

Betreff: Sollte die CDU nicht mehr Bibelinhalte in ihrer Politik umsetzen?

Hallo,

sollte die CDU nicht verstärkt Bibelinhalte, insbesondere die des Alten Testaments, in ihrer Politik umsetzen? Beispielsweise plädiere ich für die Abschaffung der Eheschließung. In der Bibel ist sie nicht vorgesehen. Die Ehe beginnt einfach mit dem ersten sexuellen Akt.

Sollte nicht auch das (sexuelle) Schutzalter abgeschafft werden? Denn den göttlichen Geboten der Bibel zufolge ist jeder Mensch, also auch Kinder, gleichermaßen zur Fortpflanzung berechtigt.

Der Bibel zufolge ist unter bestimmten Umständen auch die sexuelle Vergewaltigung einer nichtverlobten Frau erlaubt. Sollte die CDU nicht auf diese Weise was zur Entkriminalisierung von solchen Taten unternehmen, wo ein Mann eigentlich nur von seinem Menschenrecht auf Fortpflanzung Gebrauch macht?

Wie kann das gerecht sein, dass man ungestraft bleibt, wenn man was tut, wo die Menschheit aussterben würde, wenn sich jeder so verhalten würde? Demgegenüber aber ein Mann bestraft wird, wenn er gegen den Willen einer Frau was tut, was naturgegebener Weise völlig normal ist?

Sollte die CDU sich nicht für ein Verbot von männlicher Homosexualität einsetzen, wie dies die Bibel fordert? Natürlich erst dann, nachdem es verboten sein sollte, dass sich männlich aussehende Frauen und (intersexuelle) Männer mit weiblichem Genital ihre männliche Statuierung auf medizinischem Weg wegmachen, damit Männer mit weiblicher Orientierung endlich wieder einen wirklich passenden Partner finden können!

Sollte sich die CDU wegen ihres Namens nicht mehr für wirkliche Demokratie einsetzen, anstatt dass das Volk nur diejenigen Repräsentanten der Macht wählen dürfen, die sich in der Regel vom Bundesverfassungsrecht die Gesetze diktieren lassen müssen?

Sollte sich die CDU nicht dafür einsetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland endlich damit aufhört, mit verbrecherischen Diktatoren zu paktieren und ihnen Waffen zu liefern?

Sollte die CDU nicht anstatt in Afghanistan Verkehrswege freizuhalten, besser auch mit Waffengewalt den Aufständigen beistehen, damit sie sich von ihren diktatorischen Unterdrückern befreien können?

Diese Fragen habe ich auch in diesem Beitrag meines Forums veröffentlicht. Und Ihre Antwort werde ich voraussichtlich auch in diesem Beitrag veröffentlichen.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/434
Am 14. März 2011 um 11:06 Uhr erhielt ich von der CDU diese Antwort:

Sehr geehrter Herr Stolz,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben. Uns erreichen täglich Hunderte Anfragen, bitte haben Sie daher Verständnis, dass ich Ihnen erst heute antworten kann.

Unsere Gesellschaftsordnung ist geprägt von einem Menschenbild, das seine Wurzeln im Christentum hat: Der Mensch ist von Gott geschaffen. Daraus begründet sich die unbedingte Würde des Menschen.

In den von Ihnen angesprochenen Punkten sehe ich die Würde des Menschen stark verletzt. Dem Gebot der Nächstenliebe wird mit der Verharmlosung von Vergewaltigungen von Frauen und Kindern klar widersprochen.

Demnach können wir uns Ihrer Aufforderung nicht anschließen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kaufmann

Team Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle




Am 15. August 2011 sendete ich folgende Frage beziehungsweise Anregung der Christlich Demokratischen Union (CDU).

Betreff: Ist das C nicht eigentlich unsinnig?

Hallo,

ist das C im Parteinamen der CDU nicht völliger Unsinn; weil Jesus Christus doch einst sagte, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben sei?

Er also demzufolge (nur) damals der Weg war. Denn schließlich sagte er dies ja damals, sodass er dies also somit eigentlich nur damals war.

Kann es sein, dass die heutigen Christen da was völlig missverstehen, wenn sie einem Mann Gottes versuchen anzugehören, der als Prophet von Gott für die damals lebenden Menschen bestimmt war?

Wäre es nicht besser, das zu glauben, als der Herrgott den wahren Propheten verkündete, wie dies bei 5. Mose 18 geschrieben steht? Dass also der Herr zu jeder Zeit den jeweils richtigen und passenden Mann Gottes den Menschen immer wieder neu sendet?

Blockiert das Christentum nicht diesen Willen Gottes; indem es fälschlicher Weise behauptet, dass Jesus Christus der Mann oder Sohn Gottes aller Zeiten wäre?

Wodurch die Menschen sich dann nicht mehr nach einem wahren Propheten umschauen, der heute lebt; und dem der Herr heute seinen Geist auferlegt.

Und sollte sich die CDU nicht für die völlige Trennung von Staat und Parteien einsetzen; denn schließlich verkündete einst der Herr, dass er einen Menschen als Prophet senden wird, und keine Partei oder Kirche?

Ihre Antwort werde ich wieder in meinem Weltrettungsforum in diesem Beitrag veröffentlichen.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/434

Hochachtungsvoll
Am 22. August 2011 erhielt ich von der CDU folgende Antwort.

Sehr geehrter Herr Stolz,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben.

Es bleibt selbstverständlich jedem Menschen freigestellt wie er seinen Glauben lebt. Unsere Gesellschaftsordnung ist geprägt von einem Menschenbild, das seine Wurzeln im Christentum hat: Der Mensch ist von Gott geschaffen.

Daraus begründet sich die unbedingte Würde des Menschen. Dieses christliche Menschenbild ist Grundlage unserer Verfassung. Es beinhaltet die Balance von Freiheit und Verantwortung. Es ist Fundament der universal gültigen Rechte aller Menschen. Es begründet unsere Verantwortung im politischen Handeln.

Es verpflichtet zur Solidarität mit den Schwachen, zum Streben nach Gerechtigkeit und zum Schutz allen menschlichen Lebens in Verantwortung vor Gott und den Menschen.

Diese Zusammenhänge, ihre Begründung im christlichen Menschenbild und ihre Bedeutung in der modernen Gesellschaft müssen immer wieder neu erläutert werden.

Damit wird deutlich gemacht, dass eine am christlichen Menschenbild ausgerichtete Politik dem Wohle aller Menschen dient, auch der gewachsenen Zahl jener, die nicht aus dem christlichen Glauben heraus leben. Für die CDU ist das christliche Menschenbild Grundlage ihrer Politik.

Davon bleibt die Trennung von Kirche und Staat unberührt, die Ausdruck des christlichen Bildes der Freiheit ist. Den Kirchen kommt dabei eine ganz besondere Verantwortung für die Erhaltung der christlichen Werte in der Gesellschaft zu. Die CDU ist der Wahrung der christlichen Werte und ihrem Schutz vor politischen sowie rechtlichen Einschränkungen verpflichtet.

Zugleich setzt sich die CDU in unserer pluralistischen Gesellschaft für Toleranz gegenüber den anderen Religionen und Wertegemeinschaften ein, die sich zu unserer Verfassung bekennen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kaufmann

Team Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle




Am 22. August 2011 sendete ich folgende Frage beziehungsweise Anregung der Christlich Demokratischen Union (CDU).

Betreff: Ist das Bekenntnis zum Grundgesetz überhaupt mit christlichen Werten vereinbar?

Hallo,

wenn die CDU sich so sehr auf christliche Werte beruft, was sagen Sie denn zu diesen (tatsächlich) christlichen Werten?

Johannes 8.7: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie!", Matthäus 10.34: "Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.", Lukas 19.27: "Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte; bringt her und erwürgt sie vor mir!"

Ist das 'C' in Ihrem Parteinamen nicht ein Hohn, wenn man diese in Relation zu den Werten setzt, welche die CDU tatsächlich vertritt? So zitierte Jesus Christus auch das Gros der 10 Gebote, die in 2. Mose 20 niedergeschrieben sind. Auf diese Weise vertrat also Christus nicht das heutige deutsche Grundgesetz, sondern das göttliche Grundgesetz, das einst der Herr seinem damaligen Volk Israel gab.

Wenn sich aber die CDU zu den christlichen Werten bekennt, müsste sie dann nicht eigentlich die Ersetzung des deutschen Grundgesetzes durch die im 2. Mose 20 niedergeschriebenen 10 Gebote fordern? Dass man also beispielsweise den im Grundgesetz verankerten Schutz des Eigentums durch das göttliche Gebot "Du sollst nicht stehlen" ersetzt und so weiter?

Nun ist ja das Gebot, dass man nicht stehlen soll nicht bedeutungsgleich mit der grundgesetzlichen Forderung nach dem Schutz des Eigentums. Denn, vor wem müsste man Eigentum noch schützen, wenn es keine Diebe mehr gäbe? Sind also auf diese Weise die göttlichen Gebote nicht viel besser als die der Menschen?

Ihre Antwort werde ich voraussichtlich wieder in meinem Weltrettungsforum in diesem Beitrag veröffentlichen.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/434

Hochachtungsvoll
Am 24. August 2011 erhielt ich von der CDU folgende Antwort.

Sehr geehrter Herr Stolz,

haben Sie vielen Dank für Ihre Email.

Das was Sie zitieren sind keine christlichen Werte, es sind Bibelverse. Christliche Werte sind unter anderem Glaube, Liebe, Hoffnung und Barmherzigkeit.

Christliche Werte beinhalten für die CDU die Wertschätzung der Familie als Grundlage der Gesellschaft, sowie die soziale Verantwortung des Einzelnen für die Gesellschaft (christliche Soziallehre), die sich wirtschaftspolitisch im Modell der Sozialen Marktwirtschaft manifestiert.

Die CDU-Wertekommission die eine ausführliche religiöse Begründung ihres christlichen Menschenbildes erarbeitet hat, hat eine Verbindung zwischen den liberalen Menschenrechten und dem christlichen Glauben herstellt.

Unsere Gesellschaftsordnung ist geprägt von einem Menschenbild, das seine Wurzeln im Christentum hat: Der Mensch ist von Gott geschaffen. Daraus begründet sich die unbedingte Würde des Menschen. Dieses christliche Menschenbild ist Grundlage unserer Verfassung. Es beinhaltet die Balance von Freiheit und Verantwortung. Es ist Fundament der universal gültigen Rechte aller Menschen. Es begründet unsere Verantwortung im politischen Handeln.

Hier wird deutlich gemacht, dass eine am christlichen Menschenbild ausgerichtete Politik dem Wohle aller Menschen dient, auch der gewachsenen Zahl jener, die nicht aus dem christlichen Glauben heraus leben.

Für die CDU ist das christliche Menschenbild Grundlage ihrer Politik. Davon bleibt die Trennung von Kirche und Staat unberührt, die Ausdruck des christlichen Bildes der Freiheit ist. Die CDU ist der Wahrung der christlichen Werte und ihrem Schutz vor politischen sowie rechtlichen Einschränkungen verpflichtet.

Zugleich setzt sich die CDU in unserer pluralistischen Gesellschaft für Toleranz gegenüber den anderen Religionen und Wertegemeinschaften ein, die sich zu unserer Verfassung bekennen.

Mit der Bindung an das christliche Bild vom Menschen verankert die CDU ihre Politik in der Werteordnung, die Europa aus seinen antiken und christlichen Ursprüngen politisch und kulturell geprägt hat. Diese Ordnung geht insbesondere von der Gleichwertigkeit aller Menschen unabhängig von Alter und Geschlecht, Hautfarbe, Klasse, Leistungsfähigkeit und Begabung aus.

Die CDU setzt mit dieser Orientierung Maßstäbe für eine Politik, die sie im Wettbewerb mit anderen Parteien unterscheidbar und verlässlich macht. Die CDU wirbt damit auch um die Zustimmung, die Unterstützung und die Mitarbeit aller, die ihre Lebensgrundlage nicht im christlichen Glauben haben. Denn die CDU versteht sich als die Volkspartei, die auch in Zeiten tief greifenden Wandels Christen und Nichtchristen eine an verlässlichen Werten orientierte Politik anbietet.

Das christliche Menschenbild schließt das Wissen ein, dass Menschen Fehler machen und verführbar sind – auch durch Macht und Machtmissbrauch. Unbeschadet von der Verantwortung für die Schöpfung gebietet dieses Wissen um die menschliche Fehlbarkeit den Verzicht auf Grenzüberschreitungen, die Nützlichkeitserwägungen über den grundsätzlichen Schutz allen menschlichen Lebens stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Pautz

Team Bürgerservice der CDU BUndesgeschäftsstelle




Am 25. August 2011 sendete ich folgende Fragen der Christlich Demokratischen Union (CDU).

Betreff: Was unternimmt die CDU, um den wahren Prophet von heute zu finden?

Hallo,

5. Mose 18 zufolge erwählt der Herrgott (vermutlich zu jeder Zeit neu) einen wahren Prophet. Beispielsweise Moses, Elia, Jesaja und Jesus Christus; und in der Neuzeit Galileo, Darwin und Einstein wären hier zu nennen.

Die besondere Bedeutung so eines Propheten ist beispielsweise ziemlich unschwer an den Evangelien erkennbar, wo einst Jesus Christus für so viele Menschen die Erlösung brachte, aus dem noch heute die vielen Gläubigen des Christentums hervorgehen.

Wenn eine Partei eine christliche sein will; läge es da nicht auf der Hand, dass sich so eine Partei aus diesem Glauben heraus nach dem wahren Prophet der jetzigen Zeit umschaut; um ihn als solchen (natürlich völlig unvoreingenommen und unfanatisch) als Mann Gottes anzunehmen, wie dies einst der Herr von seinem Volk forderte?

Demgegenüber kann man sich natürlich auch davor drücken, indem man einfach Jesus Christus als den von Gott berufenen Prophet aller Zeiten ansieht. Dies ist sehr angenehm, weil ein Christus, der schon seit fast zwei Jahrtausenden diese Welt verließ, nicht mehr widersprechen kann.

Und auch sonst hält er dadurch stets "ganz gepflegt seine besserwisserische Klappe", sodass Politiker niemals Widerspruch zu befürchten brauchen. Und ist das Parteiwahlsystem nicht beinahe die beste Garantie, auf diese Weise dafür zu sorgen, dass so eine von Gott berufene Person im Staat möglichst nichts zu melden hat?

Wenn beispielsweise so ein von Gott erwählter Prophet in keiner Partei ist, und auch sonst keinen Ehrentitel vorweisen kann; oder er zwar in einer Partei ist, aber diese aufgrund der Parteispenden entsprechend lobbyistisch ist, sodass dadurch natürlich so ein Prophet wegen seiner antilobbyistischen Grundeinstellung in dieser Partei nichts zu melden hat; hat dann nicht systembedingt so ein Prophet kaum eine Chance, in der Gesellschaft aufzusteigen in der Politik?

Wenn dem Christentum zufolge uns die Evangelien von Jesus Christus lehren, wie wichtig doch von Gott auserwählte Propheten sind; müsste man dann nicht das Parteiwahlsystem abschaffen, also die Trennung von Staat und Parteien vollziehen; damit das Volk so einen Prophet wählen kann anstatt einer Partei?

Denn schließlich verkündete doch einst der Herr, dass er einen Mensch als seinen Prophet senden wird; und nicht eine Partei, eine Kirche oder irgendeine andere Gruppierung.

Werden durch das Parteiwahlsystem, beziehungsweise die fehlende Trennung von Staat und Parteien, nicht unzweckmäßiger und ungerechter Weise sozusagen ausgesprochene "Vereinsheinis" bevorzugt? Und sind nicht in der Regel eher die Menschen, die lieber in Stille und Einsamkeit ihrem Schaffen nachgehen, die größeren Genies?

Ihre Antwort werde ich voraussichtlich wieder in meinem Forum in diesem Beitrag veröffentlichen.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/434

Hochachtungsvoll
Am 31. August 2011 erhielt ich von der CDU folgende Antwort.

Sehr geehrter Herr Stolz,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben an die CDU Deutschlands vom 25.08.2011. Den Inhalt Ihres Schreibens habe ich aufmerksam gelesen und möchte Ihnen hierauf gern antworten.

Die CDU-Bundespartei ist eine politische Partei der Bundesrepublik Deutschland.

Die Aufgaben der politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland ergeben sich zuvörderst aus Artikel 21 des Grundgesetzes. So normiert Artikel 21 Absatz 1 Satz 1 des Grundgesetzes, dass den politischen Parteien die Aufgabe zukommt, an der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken. Das Grundgesetz hat die besondere Bedeutung der politischen Parteien bei dieser Aufgabe erkannt und ihnen daher Verfassungsrang zugewiesen.

Dies wird auch in der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Ausdruck gebracht. Demnach ist unzweifelhaft, dass die politischen Parteien politische Handlungseinheiten sind, die die Wähler zu politisch aktionsfähigen Gruppen zusammenzuschließen, um ihnen so überhaupt erst einen wirksamen Einfluss auf das staatliche Geschehen zu ermöglichen.

Seine Konkretisierung erfährt dieser verfassungsrechtliche Auftrag der politischen Parteien in § 1 des Parteiengesetzes.

Dessen Absatz 1 hebt in Satz 2 noch einmal die besondere Funktion hervor, die den politischen Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes zukommt. In § 2 Absatz 2 Parteiengesetz ist sodann genau beschrieben, dass die politischen Parteien ihrer Aufgabe zur politischen Willensbildung dadurch nachzukommen haben,

„indem sie insbesondere auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluss nehmen, die politische Bildung anregen und vertiefen, die aktive Teilnahme der Bürger am politischen Leben fördern, zur Übernahme öffentlicher Verantwortung befähigte Bürger heranbilden, sich durch Aufstellung von Bewerbern an den Wahlen in Bund, Ländern und Gemeinden beteiligen, auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung Einfluss nehmen, die von ihnen erarbeiteten politischen Ziele in den Prozess der staatlichen Willensbildung einführen und für eine ständige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen“.

Ausweislich dieser konkreten Aufgabenzuweisung an die politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland ist es ausdrücklich nicht deren Aufgabe, über metaphysische bzw. transzendentale Fragen nachzudenken oder zu philosophieren.

Dies gilt auch für die CDU Deutschlands, die sich als eine auch christliche Partei definiert.

Der Name „CDU“ geht zurück auf den Aufruf von Andreas Hermes, der am 26. Juni 1945 in Berlin dazu aufrief, es solle sich eine Partei gründen, in der sich christliche, soziale und demokratische Kräfte zusammenfinden, um fortan die Politik Deutschlands mit zu gestalten. Auch heute hat das christliche Element für uns als Partei nach wie vor einen ganz prägenden Charakter. Denn Werte bilden das Fundament unserer Gesellschaft. Die CDU Deutschlands leitet ihre Antworten auf die Zukunftsfragen vom christlichen Menschenbild ab.

Es ist vor diesem Hintergrund also durchaus berechtigt, danach zu fragen, welche politischen Entscheidungen sich für die CDU auch aus ihrem besonderen Bezug zum christlichen Menschenbild beantworten oder herleiten lassen bzw. wie das christliche Menschenbild die politische Haltung der CDU zu bestimmten Fragen maßgeblich beeinflusst.

Es ist aber nicht die Aufgabe der CDU, sich metaphysischen Fragen wie der „Suche“ nach einem vermeintlichen „Propheten“ zu widmen. Auch wäre die Trennung von „Staat und Parteien“ zugunsten der Direktwahl eines „Propheten“ – wie es Ihnen gedanklich vorschwebt – gerade nicht mit verfassungsrechtlichen Grundentscheidungen sowie der freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes zu vereinbaren.

Überdies bedarf es einer solchen Trennung aber auch gar nicht. Denn Artikel 21 des Grundgesetzes garantiert den Parteien ihre Freiheit vom Staat. So ist es durch das Prinzip der Parteienfreiheit gerade verwehrt, dass die Parteien eine staatlich-institutionelle Verfestigung dergestalt erfahren, dass sie letztlich in den Bereich der organisierten Staatlichkeit eingefügt werden.

Die Suche nach "Propheten" ist demnach keine Aufgabe, die den politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland zukommt. Das gilt auch für die CDU.

Im Übrigen ließe sich gewiss trefflich darüber streiten, ob Galileo Galilei oder Charles Darwin aufgrund ihrer Erkenntnisse und Lehre wirklich als „Propheten“ im christlichen Sinne zu sehen sind. Einer Entscheidung darüber bedarf es hier aber nicht, da es aus den oben darlegten Gründen auch nicht auf Aufgabe der CDU ist, bestimmten lebenden oder historischen Personen den Status eines „Propheten“ zu- oder abzuerkennen.

Von daher muss der Inhalt Ihres Schreibens hier in der Sache leider unbeantwortet bleiben, da es aus den vorgenannten Gründen nicht zu den Aufgaben der CDU Deutschlands gehört, auf derlei Fragen eine Antwort zu geben.

Gern können Sie sich jedoch künftig mit konkreten Fragen zu allgemeinen politischen Fragestellungen und inhaltlichen Vorschlägen zu konkreten politischen Problemen an den Bürgerservice der CDU Deutschlands wenden. Überdies bietet auch die Internetseite der CDU Deutschlands ein reichhaltiges Angebot an Informationen, auf das ich Sie abschließend gern noch hinweisen möchte. Dieses können Sie unter www.cdu.de jederzeit abrufen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Berlin,

Christoph Schönfelder

Team Bürgerservice der CDU-Bundesgeschäftsstelle


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