UNIX- und Linux-Betriebssysteme

Beitrag 1434 von UFO-Peter » 05.10.2009, 20:16

1. Einleitung
 
2. Linux-
Betriebssystem

 
3. Oberflächen
 
4. Editoren
 
5. Das
Hilfesystem
von Linux

 
6. Anwendungen
 
7. Alphabetisch
geordnete
L i n u x -
Kommando-
übersicht
4. Editoren

Text in eine Datei umleiten:

cat > datei

echo -e "Das ist mein Text." > datei

Es gibt Grafik- und Zeileneditoren. Um eine Datei nur zu lesen, verwendet man Browser.


Der grafische Editor Kwrite

Geeignet für die grafische Oberfläche KDE und in Verbindung mit dem Konqueror. Mit Syntax highlighting (farbliche Hervorhebung), Rechtschreibprüfung und einblendbaren Markierungen und Zeilennummern.


Der grafische Editor Gedit

- Standardeditor unter der grafischen Oberfläche Gnome.
- Editierfunktionen, Hervorhebungsmodus und Rechtschreibprüfung.


Zeileneditoren

Zeileneditoren sind auch ohne grafische Oberfläche bedienbar. Es gibt die Editoren ed, vi, vim, gvim, Emacs, Nano, Pico, Joe und früher ex.


Der Editor vi

Wie Emacs ist vi ein sehr leistungsfähiger Editor und schon lange in UNIX-Systemen verbreitet. Vier Zustände (Modi): Im Kommandomodus ist jedes einzelne Zeichen ein Befehl. Aus anderen Modi kommt man durch ein- oder mehrmaligem Drücken von <Esc> zum Normalmodus zurück.

In einer Shell startet man den Editor mit "vi" oder "vi datei". Zum Einfügemodus gelangt man mit a, A, i, I, o oder O, wo man den Text tippen kann, der dann im geöffneten Vi-Dokument erscheint. Der Operator c oder C (change = Ersetzen) ist eine Kombination aus Text löschen und anschließendem Wechsel in den Einfügemodus. Zum Visualmodus wechselt man aus dem Normalmodus mit einem kleinen v.

Der Visualmodus ist wie der Kommandomodus; bei dem aber Text markiert wird. Sollen jeweils nur komplette Zeilen markiert werden, kann man mit einem großen V in den Visualmodus wechseln. Zum Kommandozeilenmodus (External- oder ex-Modus) wechselt man aus dem Normalmodus mit einem Doppelpunkt :.

Datei das erste mal speichern: :w Dateiname
Datei wiederholtes mal speichern: :w
Vi unmittelbar nach Speichern beenden: :q
Vi Beenden, letzte Änderungen verwerfen: :q!
Speichern und beenden: :wq oder :x

Datei öffnen: :e datei
Mehrere Dateien beim Start von vi öffnen: vi datei1 datei2 *3
Zur nächsten geöffneten Datei wechseln: :next
Zur vorigen geöffneten Datei wechseln: :prev


Suchen und Ersetzen mit Vi

Bei Such- und Ersetzungskommandos wird jeweils unweigerlich nach Suchmustern bzw. regulären Ausdrücken (regular expressions) gesucht; wobei man beim Vim die Wahl hat, die Einstellung magic zu belassen, wodurch ggf. eine Vielzahl von Symbolen jeweils mit einem Backslash \ gequotet (gekanzelt) werden müssen, falls nach Text gesucht werden soll, ohne dass Sonderzeichen interpretiert werden sollen.

Schaltet man aber magic mit ":no magic" ab (Einschalten mit ": magic"), wird die Syntax so verändert, dass nur noch Sonderzeichen interpretiert werden, wenn ihnen jeweils ein Backslash vorangestellt ist. Dadurch brauchen nur noch die ggf. im Text vorkommenden Backslashes selbst jeweils mit einem vorangestelltem Backslash gekanzelt werden.

Nach dem Wort abc sucht man aus dem Normalmodus heraus mit "/abc" (Wie immer ohne Anführungsstriche und danach die Return-Taste drücken). Wenn die Groß- und Kleinschreibung ignoriert werden soll mit /abc/i. Beim Editor Vim funktioniert das Ignorieren so nicht. Da muss ggf. vor dem Suchvorgang mit ":ic" oder ":ignore case" die Option für die Ignorierung der Groß- und Kleinschreibung gesetzt werden. Die Ignorierung abschalten mit bspw. ":no ic".

Bei mehreren Treffern bzw. Suchergebnissen wechselt man mit n von einem zum nächsten Treffer. Mit N in der Gegenrichtung. Rückwärtssuche mit "?". Die letzte Suche wiederholen mit "//" oder "??" ohne Angabe des Suchausdrucks. Das Wort abc ersetzt man in der aktuellen Zeile durch xyz so, wobei nur das jeweils erste Vorkommen in der aktuellen Zeile ersetzt wird (s wie substitute):

:s/abc/xyz

Anstatt dem Slash / als Trennungszeichen können auch andere Symbole (aber nicht jedes) verwendet werden.

:s#abc#xyz

Damit jeweils alle Treffer der aktuellen Zeile ersetzt werden:

:s#abc#xyz#g

Damit im gesamten Dokument (global) gesucht wird:

:%s#abc#xyz#g

oder:

:1,$s#abc#xyz#g

Damit von der aktuellen Zeile bis zum Ende des Dokuments gesucht wird:

:.,$s#abc#xyz#g

Damit von Zeile 13 bis Zeile 27 gesucht wird und nur das jeweils erste Vorkommen je Zeile ersetzt wird:

:13,27s#abc#xyz

Damit abc durch xyz nur in den Zeilen ersetzt wird, wo das Wort def vorkommt:

:g#def#s#abc#xyz#g

Damit abc durch xyz nur in den Zeilen ersetzt wird, wo das Wort def nicht vorkommt:

:v#def#s#abc#xyz#g


Kopieren und Einfügen mit Vi

Um einen bestimmten Text zu kopieren, muss dieser erst mal in einen Puffer eingefügt werden; bspw. dem Standardpuffer, vergleichbar mit der Zwischenablage von Windows. Dieser Text muss dazu zuerst markiert werden.

- Den Kursor zur Anfangsposition bewegen und v (Visualmodus) drücken!
- Den Kursor zur Endposition bewegen und y (yank = kopieren) drücken!

Der Text ist jetzt im Standardpuffer.

- Den Kursor zu der Position bewegen, wo der Text eingefügt werden soll, und p (paste = einfügen) drücken!

Bspw. mit yw kopiert man von der aktuellen Position bis zum Ende des Worts und mit yb bis zum Anfang des Worts. Mit y0 markiert man bis zum Anfang der Zeile; und mit y$ bis zu deren Ende. Mit y) kopiert man bis zum Ende des Satzes; und mit y( bis zu dessen Anfang. Die komplette Zeile kopiert man mit yy oder Y. Zahlen können jeweils auch vorangestellt werden, um jeweils mehrere Abschnitte zugleich zu kopieren.


Schnelles Navigieren (Bewegen) mit Vi

Mit den Kursortasten (Pfeiltasten) oder den Tasten h j k l navigiert man, wobei man jeweils Zahlen voranstellen kann, um den Kursor jeweils schneller zu bewegen. Das Voranstellen von Zahlen funktioniert auch bei fast allen anderen Kommandos.

Das Navigieren mit bspw. den Bewegungsoperatoren b w 0 $ ( ) funktioniert analog wie im vorigen Absatz beschrieben; selbstverständlich jeweils ohne vorangestelltes y.

Mit gg oder 1G Bewegung zum Dokumentanfang. Mit bspw. 27G zur Zeile 27. Mit G zum ersten Zeichen der letzten Zeile des Dokuments. $ Bewegung zum Zeilenende und 0 zum Zeilenanfang.


Löschen von Text

Das Löschen mit Vi ist eigentlich ein Ausschneiden wie bei Windows, weil der gelöschte Text jeweils zugleich im Standardpuffer gespeichert wird. Zweckmäßigerweise sollte man im Normalmodus Text löschen. Mit x löscht man ein einzelnes Zeichen. Mit X das Zeichen links neben dem Kursor.

Mit d (delete) löscht man mehrere Zeichen. Hierzu muss man aber einen Bewegungsoperator anfügen. Mit d$ löscht man bspw. bis zum Ende der Zeile, was man auch mit D kann. Mit dd löscht man die Zeile komplett. 5dd löscht 5 Zeilen und bspw. 5,17d löscht die Zeilen 5 bis 17. Die Operatoren c und C (change = Ersetzen) funktionieren analog; nur dass jeweils anschließend in den Einfügemodus gewechselt wird.


Sonstige praktische Tipps

Mit J fügt man zwei Zeilen aneinander. Mit :r (read = Schreiben) fügt man UNIX-Kommandos ein. Bspw. :r !date fügt das Datum ein. Das Ausrufezeichen bedeutet, dass das Kommando in der Shell ausgeführt werden soll. Eine Datei fügt man mit :r Dateiname ein. Buchstabendreher korrigiert man mit xp und zwei Zeilen vertauscht man mit ddp.

Mut u macht man den letzten Vorgang rückgängig. Und mit <Strg> + R macht man die Rückgängigmachung rückgängig. Mit U stellt man die aktuelle Zeile wieder her. Nach einem Absturz ruft man den Editor mit vi -r Dateiname auf, um mit der Recovery-Funktion diese Sitzung wiederherzustellen.


Konfigurationsdatei des Editors Vim

- Pfad: $HOME/.vimrc
- :syntax on schaltet Syntax highlighting ein.
- :set bs=2 ermöglicht Löschen von Zeilenumbrüchen
- :set ai bewirkt automatisches Einrücken.
- :set number blendet Zeilennummern ein.


Der Dateibrowser Midnight Commander (mc)

- Ähnlich dem Norton Commander
- Aufruf mit mc
- erweiterungsfähig
- <Strg> + 0 - Editorfenster in und aus dem Hintergrund holen.
- Inzwischen auch Mausbedienung möglich.


Textdateien anzeigen mit cat, less und more

cat/less/more Dateiname

- cat zeigt nur das Ende der Datei an.
- less ermöglicht auch seitenweises Rückwärtsblättern.
- Wenn bei more Dateiende erreicht ist, Listing beendet.
- less beenden mit Eingabe 0 und ist mächtigstes Kommando von diesen drei.
- Vorwärtssuche mit Slash /. Rückwärtssuche mit Fragezeichen ?.
- Treffer sind markiert. <N> nächster Treffer.



5. Das Hilfesystem von Linux

Manual-Pages (man pages)

- Aufruf in der Shell mit: man Befehlsname. Bspw. man ls.
- Beenden der Anzeige mit q.
- Alternativ xman aufrufen mit Mausbenutzung!
- nicht mehr gepflegt

1 User Commands
Programme und Shell-Befehle
2 System Calls
Systemaufrufe bzw. Kernelfunktionen
3 Subroutines
Bibliotheksaufrufe bzw. Programmbibliotheksfunktionen
4 Devices
Spezialdateien i.d.R. in /dev
5 File Formats
Dateiformate und Konventionen in /etc/fstab
6 Games
Spiele
7. Miscellaneous
Sonstiges
8 System Administration
Systemverwaltungsbefehle
n New
Unstandardmäßige Kernelroutinen


Online-Hilfe im Hypertextformat

- Aufruf in der Shell mit: info Befehlsname. Bspw. man ls.
- Oder im Konqueror bspw. info:/ ls in der Adresszeile aufrufen.
- Alternativ pinfo oder tkinfo aufrufen (andere Seitendarstellung).
- Alternativ xinfo aufrufen mit Mausbenutzung!


Navigation

- Mit <Pos1> und <Ende> an Anfang und Ende des Dokuments bewegen.
- Mit Leertaste seitenweise vorblättern.
- Mit Lösch- bzw. Backtaste <<- > seitenweise zurückblättern.
- Mit Tabulatortaste <|<- ->|> zum nächsten Link.
- Mit Return <<-|> bzw. <Enter> Link aufrufen.
- Mit <I> zurückgehen.
- Mit <H> oder <?> Bedienungsanleitung und Kommandoübersicht.
- Beenden mit <Q>.
- Unhaltsverzeichnis mit <U>.


Linux - Dokumentationsprojekt TLDP (www.tldp.org)

HOWTOs ("Kochrezepte") und FAQs (Fragen und Antworten) für Systemadministratorenanfänger überwiegend auf englisch. Bei einigen Linux-Distributionen, wie bspw. openSUSE, unter /usr/share/doc/howto. Kerneldokumentation unter /usr/src/linux/Documentation. Hilfetextaufbereitung und weitere Hinweise siehe Datei README! Siehe auch de.wikipedia.org und en.wikipedia.org!



6. Anwendungen

Zugang zum Internet

Der Internetzugang basiert auf dem Protokoll TCP/IP. Die elektronische Post ist E-Mail und die Dateiübertragung SFTP.


Sicherer Zugriff auf andere Rechner mit Secure Shell (SSH-Protokoll)

Aufruf mit

ssh -l Benutzername Rechnername

oder

ssh Benutzername@Rechnername

Verbindung zwischen externem Computer (Server) und lokalem Computer (Client) erfolgt verschlüsselt. Bei der ersten Verbindung erzeugt der Server einen Schlüssel, dem der Nutzer zustimmen muss. Dann wird dieser bei beiden Systemen in der Datei ~/.ssh/known_hosts gespeichert.

Sollte ein System neu installiert werden, bei dem der Schlüssel abhanden kommt, muss der Schlüssel beim anderen System gelöscht werden, damit die Kontaktaufnahme auf vorige beschriebene Weise neu beginnt.

Die unverschlüsselten Systeme telnet, rlogin oder rsh sollten nicht mehr angewendet werden. Mit der Option -x können auch Programme mit grafischen Oberflächen genutzt werden, falls auf beiden Rechnern die Bibliotheken des Grafiksystems (X Window System) zueinander kompatibel sind.

Dateien sicher (verschlüsselt) kopieren mit dem Kommando scp. [ ] - optional. Datei vom Server zum Client downloaden:

scp Benutzername@Rechnername:/Verzeichnis/Dateiname Lokales Verzeichnis/[Lokale Datei]

Datei vom Client zum Server hochladen:

scp Lokales Verzeichnis/Lokale Datei Benutzername@Rechnername:/Verzeichnis/[Dateiname]


Sicherer Zugriff auf andere Rechner mit Secure file transfer programm (SFTP-Protokoll)

- Man befindet sich virtuell als Client auf dem Server.
- Kommandos im Gegensatz zu SSH auf Dateiübertragung und Dateibaum beschränkt.
- Kommandoübersicht mit "help" aufrufen.
- Hauptsächlich verwendet zum Dateidownload durch Browser mit sftp://... anstatt http://....


www - Internetbrowser

Der Konqueror verbraucht zwar weniger Systemressourcen, hat aber auch weniger Komfort im Vergleich zum Browser Firefox der Firma Mozilla. Die verwendeten Protokolle sind hauptsächlich http:// und https:// (verschlüsselt). Bspw. gg:KDE lässt Google nach "KDE" suchen. Online-Übersetzungs- und Webseitenarchivierungsfunktion vorhanden.


Suchmaschinen

www.google.de www.altavista.com search.metacrawler.com www.alltheweb.com

Nachfolgende Suchsyntax gilt jeweils mehr oder wenigier für alle Suchmaschinen im Internet.

Mehrere Suchbegriffe: Wenn eines oder alle Suchbegriffe (je nach Suchmaschine) auf einer Seite sind.

Phrasen: Das Setzen von mehreren Wörtern in Anführungsstriche "... ..." sucht nach exakt dieser Wortfolge.

Groß- und Kleinschreibung: Kleingeschriebenes findet auch Großgeschriebenes. Suche nach Großgeschriebenem findet nur Großgeschriebenes.

Plus- und Minuszeichen: Wenn unmittelbar + vorangestellt ist, muss das Wort auf der Seite sein. Bei - darf es nicht auf der Seite sein. Und Wörter ohne Plus oder Minus dürfen auf der Seite sein. Falls kein mit + gekennzeichnetes Wort auf der Seite ist, muss wenigstens eines der angegebenen Wörter ohne Plus oder Minus auf dieser Seite sein.

NEAR: Suche nach Wort1 NEAR Wort2 findet Seiten, wo beide Wörter im Abstand von bis zu 10 Wörtern vorhanden sind.

Platzhalter (wildcards): Das Symbol * wird in Wörtern angegeben anstelle von Zeichen. Bspw. Auto* findet u.a. "Autobahn".


E-Mail-Programme

Mozilla Thunderbird. Kmail ist in KDE integriert. Novell Evolution ist in Gnome integriert.


Newsgroups (News- bzw. Nachrichtengruppen)

Das bekannteste News-System ist das Usenet. Zur Teilnahme benutzt man ein E-Mail-Programm, falls dieses auch für Newsgroups konzipiert ist; bzw. einen News-Reader; wie bspw. KNode oder Mozilla Thunderbird unter Linux. Manche Newsgroups sind auch über Webseiten zugänglich mit mitunter eingeschränktem Funktionsumfang.

In Newsgroups suchen kann man bspw. mit groups.google.com. Um an RSS-News teilzunehmen, benutzt man bspw. das Programm Akregator oder Mozilla Thunderbird. Die Firma Mozilla stellt übrigens auch den Kalender Sunbird und den Html-Editor NVU unter Linux zur Verfügung.


OpenOffice-Programme

OpenOffice.org ist ein freies Open-Source-Projekt mit Textverarbeitung (Writer/Math) (oowriter/oomath), Tabellenkalkulation (Calc) (oocalc) einschl. statischer Berechnungen mit grafischer Ausgabe, Grafik- bzw. Präsentationserstellung (Draw/Impress) (oodraw/ooimpress) und Datenbankanwendung (Base) (oobase). Den Schnellstarter aufrufen mit oofromtemplate. Ein leeres Dokument mit ooffice. Und die Hilfe mit ooffice -help.

Das Grafikprogramm Draw ist neben das auch frei erhältliche Grafikprogramm Gimp umfangreich. OpenOffice ist weitgehend identisch mit StarOffice von Sun (plus Vorlagen für Briefe und Geschäftspräsentationen), das auch über Google frei erhältlich ist. Dokumente u.a. auch als PDF, Html, XML und LATEX abspeicherbar.


Programmiersprachen

Zur Familie der C-Sprachen gehört neben den beiden Standardprogrammiersprachen C und C++ (objektorientiert) unter Linux auch Java von Sun und C# (C-Sharp) von Microsoft.

Damit der C-Code gut lesbar ist, den ANSI-C-Standard einhalten! Der C++-Compiler wandelt auch C-Code um. C-Code mit der Dateiendung .c abspeichern und C++-Code mit der Endung .ccp.

Eine Datei mit der Endung .c mit dem GNU-C-Compiler mit diesem Kommando übersetzen!

gcc Dateiname.c

Eine Datei mit der Endung .cpp mit dem GNU-C++-Compiler mit diesem Kommando übersetzen!

g++ Dateiname.cpp

Als Ergebnis erhält man die ausführbare Datei a.out, die man mit ./a.out ausführen kann.

Java-Code speichert man als Dateiname.java ab; und ruft dann den Java-Compiler mit javac auf, der dann die in der Java-Laufzeitumgebung ausführbaren Datei Dateiname.class ausgibt. Mit java Dateiname führt man diese Datei aus.

Mono ist eine freie zu C# kompatible Version; die aber noch im Anfangsstadium ihrer Entwicklung ist; und beinhaltet deswegen zur Zeit nur einen Teil der Features von C#.

C#-Code speichert man als Dateiname.cs ab; und ruft dann den C#-Compiler mit mcs auf, der dann die in der Mono- oder .NET-Laufzeitumgebung ausführbaren Datei Dateiname.exe ausgibt, die unter MS Windows XP direkt aufrufbar ist; oder unter Linux erst interpretiert, indem man sie mit mono Dateiname.exe aufruft.



7. Alphabetisch geordnete Linux-Kommandoübersicht

adduser: Neuen Useraccount anlegen.
alias: Kurzname für Kommando vergeben.
apropos: Schlüsselwörter in man pages suchen.
arc/unarc: Komprimieren/Dekomprimieren.
at: Prozess zu einer bestimmten Zeit ausführen.
badblocks: Datenträger physikalisch prüfen.
batch: Kommando später ausführen.
cc: Kompilieren und Ausführen von C-/C++-Programmen.
bg: Prozess in Hintergrund schieben.
cat: Dateien nacheinander anzeigen.
cd: Verzeichnis wechseln.
cfdisk: Festplatte partitionieren.
chgrp: Gruppe einer Datei ändern.
chmod: Rechte einer Datei ändern.
chown: Besitzer einer Datei ändern.
chsh: Loginshell ändern.
cmp: Zwei beliebige Dateien vergleichen.
comm: Sortierte Textdateien vergleichen.
compress/uncompress: Komprimieren/Dekomprimieren.
cp: Dateien kopieren.
cpio: Ordner kopieren.
cron: Prozesse periodisch ausführen.
crontab: Prozesse periodisch ausführen.
csh: Kompilieren und Ausführen von C#-Programmen.
csplit: Dateien teilen.
cut: Spalten oder Felder aus Datei ausschneiden.
date: Datum und Uhrzeit anzeigen und setzen.
dd: Kopieren/Konvertieren von Dateisystemen und Partitionen.
df: Freien Festplattenplatz anzeigen.
diff: Zwei Textdateien vergleichen.
dmesg: Bootmeldungen anzeigen.
du: Belegten Festplattenplatz anzeigen.
echo: Text ausgeben.
egrep: In Dateien suchen.
emacs: Sehr komfortabler Editor.
exit: Sitzung beenden.
export: Umgebungsvariablen exportieren.
fdformat: Disketten formatieren.
fdisk: Festplatte partitionieren.
fg: Prozess in Vordergrund holen.
fgrep: In Dateien suchen.
file: Dateityp anzeigen.
find: Nach Dateien suchen.
free: Freien Hauptspeicherplatz und Swap anzeigen.
fsck: Dateisystem prüfen und reparieren.
gcc: Kompilieren und Ausführen von C-/C++-Programmen.
gpg: Dateien verschlüsseln.
grep: In Dateien suchen.
gzip/gunzip: Komprimieren/Dekomprimieren.
groupadd: Gruppe anlegen.
groupdel: Gruppe löschen.
groups: Gruppenzugehörigkeit eines Users anzeigen.
g++: Kompilieren und Ausführen von C-/C++-Programmen.
halt: Alle Prozesse beenden.
head: Anfangszeilen anzeigen.
iconv: Zeichensätze konvertieren.
id: User- oder Gruppen-ID ermitteln.
info: Hilfe, aktuell gepflegte Version mit Mausbedienung. Mit q beenden.
java: Kompilieren und Ausführen von Java-Programmen.
javac: Kompilieren und Ausführen von Java-Programmen.
jobs: Angehaltene und Hintergrundprozesse anzeigen.
joe: Editor.
join: Dateien vereinigen.
kill: Signale an Prozesse senden.
killall: Signale an alle Prozesse senden.
last: Letzte Logins anzeigen.
ldd: Bibliotheken zum Ausführen eines Programms anzeigen.
less: Dateien seitenweise anzeigen.
ln: Verweis zu einer Datei setzen.
logname: Eigenen Loginname ermitteln.
logout: Sitzung beenden.
lp: Datei drucken.
lpc: Drucker verwalten.
lpq: Statusinformation von Druckauftrag.
lpr: Datei drucken.
lprm: Druckauftrag löschen.
lpstat: Statusinformation von Druckauftrag.
ls: Dateien auflisten.
man: Hilfe, man pages, alte Version. Mit q beenden.
make: Kompilieren und Ausführen von C-/C++-Programmen.
md5sum: Prüfsumme einer Datei.
mkdir: Verzeichnis anlegen.
mke2fs: Ext-2/Ext-3-Dateisystem anlegen.
mkfs: Standarddateisystem anlegen.
mkreiserfs: Reiser-Dateisystem anlegen.
mkswap: Swap-Partition erstellen.
mono: Kompilieren und Ausführen von C#-Programmen.
more: Dateien seitenweise anzeigen.
mount: Dateisystem einbinden.
mtools: Aus MS-DOS-Kassetten zugreifen.
newgrp: Gruppe wechseln.
nice: Prozesspriorität ändern.
nohup: Prozess mit Sitzungsende nicht beenden.
mv: Datei umbenennen/verschieben.
nl: Datei mit Zeilennummern anzeigen.
pack/unpack: Komprimieren/Dekomprimieren.
parted: Anlegen, Verkleinern, Vergrößern, Verschieben von Partitionen.
passwd: Kennwort ändern.
pico: Editor.
printenv: Umgebungsvariablen anzeigen/ändern.
ps: Prozessinformationen anzeigen.
pstree: Prozesshierarchie anzeigen.
pwd: Aktuelles Verzeichnis anzeigen.
rar/unrar: Komprimieren/Dekomprimieren.
reboot: Neustart.
recode: Zeichensätze konvertieren.
renice: Prozesspriorität ändern.
rm: Dateien und nichtleere Ordner löschen.
rmdir: Verzeichnis löschen.
set: Umgebungsvariablen anzeigen/ändern.
shutdown: Herunterfahren.
sleep: Prozess in Pause versetzen.
sort: Dateien sortieren.
source: Kommando aus Datei auslesen und ausführen.
split: Dateien teilen.
su: Benutzerkennung ohne Neuanmeldung ändern.
sudo: Ausführen als anderer Benutzer.
sum: Prüfsumme einer Datei.
swapoff: Swapdatei deaktivieren.
swapon: Swapdatei aktivieren/einrichten.
sync: Temporäre gepufferte Daten auf die Festplatte schreiben.
tail: Datei ab bestimmter Zeile anzeigen.
tar: Dateien/Ordner archivieren.
time: Prozesszeiten anzeigen.
top: Prozesse auflisten nach CPU-Last geordnet.
touch: Zeitstempel von Datei ändern.
tr: Zeichen in Datei ersetzen.
type: Kommandotyp anzeigen.
umask: Rechtemaske beim Erstellen ausgeben/setzen.
umount: Dateisystem aushängen.
unalias: Kurzname für Kommando löschen.
uname: Systeminformationen anzeigen.
uptime: Durchschnittslast und Zeit seit Start anzeigen.
useradd: Neuen Useracccount anlegen.
userdel: Useracccount löschen.
usermod: Usereigenschaften ändern.
vi: Sehr leistungsfähiger Editor.
w: Angemeldete User anzeigen.
wc: Zeichen, Wörter und Zeilen zählen.
whatis: Kurzbeschreibung von Kommando und Schlüsselwort anzeigen.
whereis: Programm-, Quell-, man-Dateipfad anzeigen.
which: Kommandopfad anzeigen.
who: Angemeldete User anzeigen.
whoami: Eigener Loginname ermitteln.
zcat: Inhalt von gzip-Archiven anzeigen.
zless: Inhalt von gzip-Archiven anzeigen.
zmore: Inhalt von gzip-Archiven anzeigen.
.: Kommando aus Datei auslesen und ausführen.
|: Ausgabe umlenken bzw. abzweigen (pipe = Rohr).
&: Weitere Prozesse im Hintergrund starten.
<Strg> + <C>: Vordergrundprozess beenden.
<Strg> + <Z>: Hintergrundprozess anhalten.
> Datei: Ausgabe in Datei umlenken bzw. abzweigen.
>> Datei: Ausgabe an Datei anhängen bzw. abzweigen.
Datei >: Eingabeumleitung aus Datei.
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