Windows 98 mit allen Programmen und Daten mit MS-DOS von alter auf neue Festplatte übertragen oder auf dieselbe Festplatte, um Bootmanager zu beseitigen; oder die Festplatte neu partitionieren zu können.

Beitrag 1909 von UFO-Peter » 30.01.2017, 19:04

Windows 98 mit allen Programmen und Daten mit MS-DOS von alter auf neue Festplatte übertragen oder auf dieselbe Festplatte, um Bootmanager zu beseitigen; oder die Festplatte neu partitionieren zu können.

Nachdem die Seagate-Festplatte schon weit über 10 Jahre in meinem im Jahr 2000 erworbenen Aldi-PC einwandfrei funktionierte, wollte ich diese durch eine neue ersetzen, ohne Windows 98 SE neu installieren zu müssen mit allen Programmen. Hier fand ich eine Anleitung, die einwandfrei funktionierte.

Windows 98 von alter auf neue Festplatte übertragen – Windows Forum • www.windows-fehler.de

Einfach nur die alte Festplatte durch die neue ersetzen; und dann die alte Festplatte als weitere an diese Kabel provisorisch anschließen! Wobei die neue Festplatte als Master verbleibt, und die neue als Slave gejumpert werden muss.

Wie der Jumper jeweils bei der jeweiligen Festplatte gesteckt werden muss, entnehme man jeweils den Angaben auf der jeweiligen Festplatte! Für weitere Informationen, siehe die Treffer dieses Google-Links!

Festplatte austauschen - Google-Suche-deutsch

Dann den Computer hochfahren, sodass er von der alten Festplatte startet! Unter >Start - Einstellungen - Systemsteuerung - System - Leistungsmerkmale - Virtueller Arbeitsspeicher< auf "Es gelten benutzerdefinierte Einstellungen für den virtuellen Speicher" umschalten!

Beim Aufklappmenü rechts neben "Festplatte" alle Laufwerke nacheinander einstellen, um zu prüfen, ob jeweils die richtigen Werte eingestellt sind. Bei Minimum sollte 0 eingestellt sein und bei Maximum der Wert, der jeweils darüber als freie Speicherkapazität angezeigt ist.

Aber vielleicht würde es auch gut funktionieren, beließe man die Einstellung so, dass Windows diese verwaltet. Falls auf der alten Festplatte nur eine Partition (Laufwerk) ist, ist diese C:. Und falls die neue Festplatte auch nur eine Partition hat, ist diese D:, wovon folgend ausgegangen wird.

Die neue Festplatte muss formatiert werden, falls sie es nicht schon ist. Hierzu muss erst mal eine primäre Partition mit dem MS-DOS-Programm fdisk angelegt werden. Dies kann man unter Windows wie zuvor (Ausführen) im virtuellern DOS machen oder im echten DOS.

Indem man den Computer mit der Startdiskette startet, kann man im echten DOS (unter anderem) fdisk aufrufen. Falls keine solche Diskette zur Hand, kann man diese mit Windows 98 erstellen unter >Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Software - Startdiskette<.

Falls Windows 98 installiert ist, kann man aber auf diese Startdiskette verzichten, weil man alle erforderlichen DOS-Programme auch im Ordner C:\WINDOWS\COMMAND oder gegeebenenfalls auch auf der Installations-CD von Windows 98 finden kann.

Man gelangt in ein echtes DOS-Fenster, indem man entweder mit CD-Rom-Unterstützung dieser CD den Computer startet; oder beim Start von Windows über dessen Startmenü die Eingabeaufforderung aufruft. Beim Start hierzu die Taste <Strg> gedrückt halten!

Nun bewegt man sich zu einem Laufwerk, Partition oder Ordner, in dem das jeweils gewünschte Programm ist; in diesem Fall fdisk.

Falls ein anderes Zeichen erscheint, als welches man drückte, so handelt es sich um ein sprachabhängiges Tastaturproblem. Einfach ausprobieren, welche Taste jeweils gedrückt werden muss, damit das richtige Zeichen erscheint!

Indem man beispielsweise C: angibt und die Taste <Enter> oder <Return> drückt, gelangt man zu diesem Laufwerk beziehungsweise Partition. DIR oder dir listet den Inhalt des jeweils geöffneten Laufwerks oder Ordners auf.

Damit dies bei besonders vielen Dateien seitenweise geschieht, DIR /p angeben! Mit CD gefolgt vom gewünschten Ordnername (falls vorhanden) gelangt man zu diesem Ordner. Zurück in das höhere Verzeichnis gelangt man mit CD.. (also CD gefolgt von zwei Punkten).

Eine Datei führt man aus oder öffnet diese, indem man deren Namen angibt; gegebenenfalls mit weiteren Parametern dahinter. Weitere Informationen zum Umgang mit DOS siehe diese Webseite!

Computerkurs - MS-DOS Grundlagen • www.paules-pc-forum.de

Falls man nicht den gesamten Speicherplatz für die primäre Partition benutzt hat, kann man den restlichen Platz eine erweiterte Partition erstellen, auf der man dann eine mehrere logische Laufwerke erstellen kann.

Die unter fdisk erstellte primäre Partition muss dann nach einem Neustart formatiert werden. Dies kann man unter Windows machen, indem man im Arbeitsplatz das zu formatierende Laufwerk mit der rechten Maustaste anklickt. Da ist der Unterpunkt 'Formatieren…'.

Aber auch unter DOS können Laufwerke formatiert werden, indem man zuerst zu einem Laufwerk oder Ordner geht, das oder der das DOS-Programm FORMAT.COM enthält. Dann kann man mit FORMAT D: das Laufwerk D formatieren.

Mit FORMAT D: /z:32 hat jedes Cluster 32 KiloByte. Mit FORMAT D: /z:16 hat jedes Cluster 16 kB. Außerdem stehen für z die Werte 8, 4, 2 und 1 zur Verfügung. Je kleiner die Cluster, umso besser wird der Speicherplatz ausgenutzt, insbesondere bei kleinen Dateien; aber umso langsamer arbeitet das System.
Unter >Start - Ausführen< COMMAND angeben und auf OK klicken! Im virtuellen DOS-Fenster tippe dies:

Code: Alles auswählen
XCOPY C:\ D:\ /C /E /H /K /R /S

In meinem Fall waren 20 GB rasend schnell schon nach etwa einer Stunde übertragen, also kopiert und auf die neue Festplatte eingefügt. Dann den PC herunterfahren, die alte Festplatte abklemmen und die neue auf Master umjumpern; und mit fdisk die Partition C: als aktive Partition schalten!!

Der Computer startete dann bei mir einwandfrei, obwohl ich unter DOS das Kommando SYS C: nicht ausführte, das die Systemdateien kopieren soll. Dieser Befehl versagte bei mir; vielleicht weil ich keine Startdiskette verwendete.

Wenn ich diesen Befehl im echten DOS im Verzeichnis C:\WINDOWS\COMMAND ausführte, erhielt ich die Meldung, dass die Ausführung nicht im aktuellen System ausgeführt werden kann.

Nachdem ich aber die Datei SYS.COM auf D: kopierte, konnte ich dieses Kommando auch nicht von dort aus ausführen, weil dort kein Betriebssystem sei. Nun ja, Windows startet ja auch so.

Prinzipiell müsste es auch möglich sein, über eine Imagedatei (Acronis) eine Partition zu sichern und auf der neuen Platte wiederherzustellen. Hierzu könnte man auch mit einem Partitionierungsprogramm arbeiten, das eine Kopie einer Partition erstellen kann.


Um einen lästigen Bootmanager loszuwerden, hatte ich Windows 98 SE mit MS-Backup auf eine über USB angeschlossene externe Festplatte gesichert. Auf dem system war auch die Freeware WINcon, die ich zuvor einlas. Purgatio Pro zum Entfernen von Datenmüll vom selben Hersteller.

Dann formatierte ich die im Computer eingebaute Festplatte und installierte Windows neu als Minimal-Version; aber nur mit dem Programm MS-Backup. Dann installierte ich die Treiber, um auf die externe Festplatte zugreifen zu können.

Und dann stellte ich mit MS Backup das System wieder her und startete neu. Mit WINcon löschte ich dann alle Dateien, Ordner und Registryeinträge, die durch die Neuinstallation zuvor hinzugekommen waren.

Dies funktionierte insgesamt fast perfekt; nur dass die Verknüpfungen auf dem Disktop und die Symbole in den Ordneransichten (Ansicht kleine oder große Symbole) nicht mehr so waren wie zuvor; sondern stets alphabetisch geordnet waren.

Mit der gleichen Methode versuchte ich das Betriebssystem mit allen Programmen und Daten auf eine neue Festplatte zu übertragen, was aber nicht richtig gelang, manche Treiber funktionierten nicht; sodass ich im Internet weiter oben verlinkte Anleitung fand, wo es dann ausgezeichnet funktionierte.

Um aber Windows 98 auf dieselbe Festplatte zu übertragen, um beispielsweise einen lästigen Bootmanager loszuwerden, oder weil man zwischenzeitlich die Festplatte anders partitionieren möchte, könnte man im Prinzip genauso vorgehen. Nur, dass man Windows 98 nicht nur auf die zweite im Computer angeklemmte Festplatte überträgt, sondern dieses System dann ebenso wieder zurück überträgt.

Natürlich kann man mit einem entspechend komfortablen in der Regel kostenpflichtigen Partitionsprogramm eine Festplatte partitionieren, ohne dass zwischenzeitlich das Betriebssystem entfernt werden muss.

Falls man aber zuerst Windows 98 auf eine über USB angeschlossene Festplatte überträgt, kann man dann von dieser nicht booten, sodass man ein Minimal-Windows auf der eingebauten Festplatte installieren

Hierzu müsste man eine separate logische Partition erstellen, auf der man dann das Minimal-Windows installiert. In dessen virtuellem DOS würde man dann die Daten von der externen Festplatte auf die primäre Partition des Computers zurück kopieren.

Und danach müsste man mit fdisk die Partition mit dem Minimal-Windows 98 löschen und die primäre Partition mit fdisk aktiv schalten.

So hatte ich beispielsweise eine primäre Partition, wo Windows 98 drauf war, dupliziert. Je nachdem, welche primäre Partition ich dann mit fdisk als aktive schaltete, startete der Computer dann von dieser Partition.

Übrigens kann ein Programm, das eine Imagedatei von einer Partition erstellen kann, quasi auch als zweckentfremdeter Bootmanager verwendet werden, indem man jeweils die Imagedatei auf C: wiederherstellt, die das jeweils gewünschte Betriebssystem enthält.

Auch habe ich zufällig im Ordner C:\WINDOWS\COMMAND das Freeware-Programm XFDISK.EXE gefunden, mit dem man einen Bootmanager installieren kann.

Auch müsste man beim Übertragen eines neueren Betriebssystems im Prinzip genauso wie oben beschrieben vorgehen können; nur dass man anstatt DOS die Reparaturkonsole verwendet, die man mit der Installations-CD starten kann. Der zu verwendende Befehl und die Parameter können aber anders lauten.

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