Inoffizielle und völlig kirchenunabhängige Aktion: "Rettet die Neuapostolische Kirche, bevor es zu spät ist!" oder, so ungefähr …
 
Dieses Forum hat weder was mit dem Verein LINDD - Licht nach dem Dunkel e.V. zu tun, noch mit der Neu­aposto­lischen Kirche. Weil aber der Verein LINDD kein öf­fent­lich­es Fo­rum be­treibt, kön­nen Sie hier allen Ernstes darüber dis­ku­tie­ren, wie man die NAK retten könnte.
 
Leider hat sich in der ganzen Welt das unsin­nige Gerücht verbreitet, dass man aus einer Sekte nur sehr schwer raus­kommt. In Wirklich­keit ist aber in der Regel der Aus­stieg sehr leicht. Das eigent­liche Problem ist in den aller­meisten Fällen, dass man nach einem Aus­stieg nur sehr schlecht wie­der rein­kommt.
 
Dieses Forum ist deswegen vor allem für alle wieder­ein­stiegs­willigen Aus­stei­ger aus allen möglichen Sekten be­stimmt, die irgend­wann den größ­ten Feh­ler ih­res Lebens ge­macht haben (oder auch nicht), beispielsweise aus der Neu­apo­sto­li­schen Kir­che aus­zu­stei­gen oder gar aus­zu­treten.
 
Und so ganz nebenbei ist dieses Unterforum aber na­tür­lich auch für alle aus­stiegs­wil­li­gen neu­apo­sto­li­sch­en "Got­tes­kin­der" ge­dacht; die allen Ern­stes mit dem Ge­dan­ken spiel­en, dem "Herrn den Rü­cken zu keh­ren". :4: (Nein, dies ist nur ein Scherz)


Beitrag 1978 von UFO-Peter » 12.05.2012, 23:32

Inoffizielle und völlig kirchenunabhängige Aktion: "Rettet die Neuapostolische Kirche, bevor es zu spät ist!" oder, so ungefähr …


Nein, also jetzt mal ganz im Ernst! Worum geht es eigentlich wirklich hier in diesem Unterforum? Es geht hier um die Neuapostolische Kirche. Und dieses Forum ist völlig unabhängig von der NAK.

  • Lob und Kritik an der NAK
  • Reformierung der NAK
  • Einstieg in die NAK
  • Ausstieg aus der NAK
  • Wiedereinstieg in die NAK
Der letzte Punkt ist zwar vielleicht nicht ganz ernst gemeint. Aber ich bin mir sicher, dass es bestimmt auch einige wenige NAK-Aussteiger gibt, die (wie ich) tatsächlich mit dem Gedanken eines Wiedereinstiegs in die NAK spielen.

Auch ich gehörte einst zu denen, die aus tiefstem Herzen der Neuapostolischen Kirche als treuer Nachfolger angehörte. Und der natürlich auch keinen sogenannten "Gottesdienst" mutwillig versäumte, was damals in der NAK leider fast als Todsünde galt.

Obwohl sich zwar nach meinem Ausstieg vor etwa 28 Jahren auch meine Glaubensüberzeugungen mehr oder weniger änderten; kann ich aber trotzdem mit Bestimmtheit sagen, dass ich trotzdem nicht dem Teufel völlig in seine Fänge geraten war.

Und weil ich mich eigentlich auch heute noch der Glaubenslehre der NAK sehr zugehörig fühle, würde ich tatsächlich wieder gern an deren Glaubensleben aktiv teilnehmen.

Allerdings müsste sich hierzu meines Erachtens in der NAK sehr viel ändern. Nicht deren Glaubensehre, dass der Herr auch heute noch seinen Kindern sein heiliges Wort immer neu zukommen lässt.

Und auch das Warten auf den Tag des Herrn, beziehungsweise an die Wiederkunft Christi, ist meines Erachtens ein so elementarer Bestandteil der neuapostolischen Glaubenslehre, dass die NAK diese Glaubenszuversicht nicht aufgeben sollte.

Sondern, es gibt meines Erachtens so viele andere Schwachstellen in dieser Kirche, sodass diese unbedingt behoben werden müssen, damit der Prozess des Mitgliederschwunds endlich gestoppt werden kann.

Dieses Forum hier soll also zum einen eine unabhängige Internetplattform für alle treuen und aktiven Mitglieder der Neuapostolischen Kirche sein, wo wir uns (von außen) ungestört über unseren schönen neuapostolischen Glauben ohne jede Zensur austauschen können.

Und wo natürlich auch NAK-Aussteiger genauso willkommen sind, um uns zu erklären, warum sie aus der NAK ausgestiegen oder gar ausgetreten sind. Ich sage immer: Ein mal neuapostolisch – immer neuapostolisch.

Denn dies können mir bestimmt viele NAK-Aussteiger betätigen, dass sie sich zwar äußerlich von der NAK trennten, aber der neuapostolische Glaube weiterhin mehr oder weniger in ihnen wirkte, und wenn vielleicht nur unterschwellig.

Die Neuapostolische Kirche ist eigentlich nur eine Institution, welche versucht, die Schar der Gotteskinder in ihr zu versammeln und zu repräsentieren.

Aber der neuapostolische Glaube an das lebendige Wort Gottes und an den Tag des Herrn ist das, was das eigentliche Volk Gottes ausmacht.

Initiative "Basis und Freunde der NAK", um die Basis gegenüber der Kirchenleitung zu vertreten und Reformen anzustoßen gegründet. Wer macht mit, um die NAK zu retten?

Um die Neuapostolische Kirche vor dem Ruin zu retten, gibt es inzwischen die Initiative zur Gründung einer Basisorganisation der NAK "Basis und Freunde der NAK" (BF-NAK); welche die Basis gegenüber der Kirchenleitung vertreten soll, und um diese zu Reformen anzustoßen.

Als ich hiervon erfuhr, hatte ich mich als NAK-Aussteiger sogleich bei dieser Initiative gemeldet, um mich als aktiver Teilnehmer zu bewerben. Inzwischen sind leider nur noch Thomas Schreiter und ich, Peter Stolz die einzigen Initiatoren.

Die ursprüngliche Webseite dieser Initiative ist leider nicht mehr aufrufbar, weil sie nicht mehr existiert. Thomas Schreiter ist unter ts@bf-nak.com erreichbar, und ich so: Klick! Also, anstatt

Initiative "Basis und Freunde der NAK" • www.bf-nak.com

gilt zumindest vorläufig diese Webadresse für diese Initiative:

Initiative "Basis und Freunde der NAK" • weltrettungsforum.w4f.eu/f25

Thomas Schreiter erwägt übrigens die Schaffung eines separaten Forums, das dann gegebenenfalls dieses Unterforum ersetzen wird.


Offener Brief an die Initiative zur Gründung einer Basisorganisation der NAK "Basis und Freunde der NAK" BF-NAK.com, um die Neuapostolische Kirche (NAK) zu reformieren. Hiermit beantrage ich die aktive Teilnahme an Ihrer Initiative:
Nachdem ich vor etwa 25 Jahren der NAK mit 27 den Rücken kehrte, habe ich inzwischen herausgefunden, dass das Gros der NAK-Aussteiger erneut in einen unheilvollen Fanatismus gefallen sind; nämlich dass sie sich als absolute Feinde der NAK sehen.

Als ob absolut alles völlig falsch sei, was die NAK so alles lehrt. Zwar bin auch ich schon lange nicht mit allem einverstanden, was die beiden großen Kirchen so alles treiben. Aber keine Kirche macht alles falsch, sondern auch manches richtig.

Offener Brief an die Inhaber des NAK-Aussteiger-Forums "Quo-Vadis-NAK?" 20402.dynamicboard.de

Als jemand, der grundsätzlich weder pro noch kontra NAK eingestellt ist, würde ich sehr gern mithelfen, die NAK zu reformieren, damit sie nicht untergeht; sondern möglichst vielen Menschen Gutes bringen kann.

Um sozusagen "die Welt zu retten" habe ich ein eigenes Internetforum, wo ich täglich sehr viel daran arbeite, damit dieses vielen Menschen so viel wie möglich helfen kann.

Die Gesamtheit aller Weisheiten, die ich in meinem Forum bereits veröffentlichte, biete ich auch der NAK an, damit die NAK, wo ich offiziell noch Mitglied bin, diese nutzen kann, um diese zu predigen.

Aber vielleicht ist aufgrund des Vorhandenseins der modernen Medien die Daseinsberechtigung von Kirchen grundsätzlich abgelaufen, weil die Menschen sich sogenannte 'Gottesdienste' auch viel bequemer im Fernsehen ansehen können.

Und dank Internet und (billiger) Telefonpauschaltarif können die Menschen sogar bequem miteinander in Kontakt treten; wo es kaum eine Kirche gibt, die dies ihren Schäfchen bietet.

Weil generell Kirchen der Untergang droht, bin ich natürlich skeptisch, ob die NAK überhaupt zu retten ist. Aber wenn beispielsweise auch heute noch Rockkonzerte sich großer Beliebtheit erfreuen, obwohl es die Medien wie beispielsweise Musik-CDs gibt.

So müssten also eigentlich nur bessere Predigten gehalten werden. Und wie meines Erachtens wirklich gute Predigten sein könnten, können Sie sich in meinem "Weltrettungsforum" überzeugen.

Hochachtungsvoll

Hallo,

in meinem sogenannten 'Weltrettungsforum' habe ich ein inoffizielles Forum für Ihre Initiative eingerichtet. Nun, voraussichtlich werde ich der einzige Schreiberling in diesem sein, wenn das so bleibt in meinem Forum.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/f25

Eigentlich geht mir ja die NAK so ziemlich am Hintern vorbei, ganz ehrlich gesagt. Aber irgendwie tut es mir doch ein bisschen leid, wenn diese Kirche pleite ginge wie Griechenland. Nur dass Griechenland nach einer Pleite noch existierte im Gegensatz zur NAK.

Die Nichterfüllung der Prophezeiung Bischoffs ist tatsächlich kein Grund gewesen, die NAK dicht zu machen. Es war aber ein Grund, endlich damit aufzuhören, dass die NAK das Werk des Herrn sei. Aber leider hatte man daraus nichts gelernt und nahtlos einfach so weiter gemacht, was ein Fehler war.

Aber vielleicht könnte man diese Prophezeiung so (um)deuten, dass ein Mensch noch vor seinem Tod geboren wird, welcher der wahre Prophet Gottes sein wird. Denn schließlich war Jesus Christus nur der wahre Prophet zu seiner Zeit, und wird deswegen auch nicht wiederkommen.

Meines Erachtens bedarf es eigentlich keines eingetragenen Vereins, um die NAK zu retten. Es würde einfach Ihre Webseite mit Forum reichen. Und in diesem Forum könnte jedes NAK-Mitglied und auch jedes ehemalige NAK-Mitglied schreiben, wie man die NAK vor dem Ruin retten könnte.

Es wäre meines Erachtens sehr nützlich, wenn Sie mein inoffizielles Forum auf Ihrer Webseite verlinkten. Gegebenenfalls wäre es dann das offizielle Forum. Oder Sie installieren ein Forum auf Ihrer Seite. Wenn Sie beispielsweise das phpBB3 installieren möchten, habe ich hier beschrieben, wie man dies macht:

http://weltrettungsforum.w4f.eu/98

Übrigens sind meines Erachtens auch das UNB oder das MyBB empfehlenswert. Ein ziemlich einfaches System ist das UNB, das aber trotzdem die wichtigsten Funktionen hat außer manuelle Freischaltung (Warteschlange) durch einen Moderator. Das (SMF) kenne ich weniger, was ziemlich umfangreich ist an Funktionen; hatte aber Fehlermeldungen angezeigt, als ich es vor Jahren mal testweise installierte.

Ich erinnere mich, wie der Evangelist Krumbein in den 70er Jahren in meiner damaligen Heimatgemeinde Bad Langensalza in Thüringen bei Erfurt so oft predigte, dass der Schmied den Stahl nur dann formen kann, wenn er durch das Feuer ausreichend erhitzt wird. Und dass das Leid dieses Feuer sei. Und so kann der Herr die NAK auch nur dann formen, wenn ihr ausreichend Leid widerfährt.

Und der jetzige zunehmende Mitgliederschwund ist meines Erachtens genau das, was der NAK bisher fehlte. Denn so überheblich, wie die NAK bisher mit ihren Kritikern umging, auch mit den Kritikern aus den eigenen Reihen, darf es einfach nicht weiter gehen.

Die Sehnsucht nach dem Glaubensziel ist die Gemeinsamkeit, welche ich schon immer mit der NAK gemein hatte. Nur dass mein Glaubensziel sich ein wenig von dem der NAK unterscheidet. Wenn ich es mir aber richtig überlege, unterscheidet es sich eigentlich nicht.

Dass ich mir nicht mehr die Wiederkunft Christi erhoffe, hat aber nichts damit zu tun, dass ich aber trotzdem das Kommen des Herrn erwarte; wobei ich aber offen lasse, wie dieses geschehen wird. Und dass ich mit diesem Kommen natürlich auch den Lohn erhoffe, der damit verbunden sein wird.

Mit freundlichen Grüßen




Es wird vor allem im Internet viel von den sogenannten "NAK-Aussteigern" geredet. Aber was ist mit den NAK-Wiedereinsteigern; beziehungsweise den NAK-Wiedereinstiegswilligen? Von diesen liest und hört man leider nur all zu wenig, weil diese Randgruppe keinen zu interessieren scheint.

Bekanntlich ist bei Sekten der Ausstieg nur sehr schwer möglich. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass das dort verbreitete geistige Gift einen allzu hohen Suchtfaktor hat. Wer erst mal in den Sog so einer Weltuntergangssekte gekommen ist; für den ist es in der Regel nur sehr schwer, sich aus deren Fesseln zu lösen.

Ganz anders ist dies aber bei seriösen Sekten; beziehungsweise besser gesagt, bei anerkannten Kirchen, wie beispielsweise der Neuapostolischen Kirche; die sogar in Deutschland den Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts genießt.

Leider kehren allzu oft NAK-Mitglieder dieser Kirche leichtfertig den Rücken. Oftmals erkennen diese NAK-Aussteiger erst Jahre oder gar Jahrzehnte später, was sie sich mit diesem Schritt angetan haben.

Diesen armen Menschen wird mit der Zeit immer klarer, auf was sie sich damit eingelassen haben. Mit der Zeit erkennen immer mehr NAK-Aussteiger, dass sie mit ihrem Ausstieg einen großen Fehler gemacht haben.

Nicht wenige wollen deshalb wieder zurück in die Neuapostolische Kirche. Aber vor allem, wenn sie schon sehr lange dieser wirklich segensreichen Kirche ferngeblieben sind, ist der Wiedereinstieg wirklich sehr sehr schwer.

Es mag seltsam klingen, aber was bei teuflischen Sekten der Ausstieg ist, ist gegebenenfalls bei einer seriösen und guten Kirche der Wiedereinstieg; falls man in der Vergangenheit den großen Fehler machte, sich aus der Obhut so einer wirklich guten Kirche zu begeben.

Wenn ein Mensch vielleicht schon über viele Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg vom Erlösungswerk des Herrn getrennt war, und sich anstatt von himmlischer Seelenspeise zu ernähren, vom Satan beköstigen ließ, ist dadurch eine verhängnisvolle Abhängigkeit entstanden, die nur sehr schwer wieder gelöst werden kann.

Bei vielen NAK-Aussteigern wird dadurch mit der Zeit der Leidensdruck immer größer. Sie wünschen sich immer sehnlicher, zur NAK zurückzukehren; können aber oftmals nicht mehr aus eigener Kraft so viel Entschlossenheit aufbringen, diesen Schritt endlich zu machen, zum Erlösungswerk des Herrn zurückzukehren.

Diesen armen Menschen kann in der Regel nur geholfen werden, wenn man ihnen von Seiten der Neuapostolischen Kirche liebevoll die helfende Hand ausstreckt, falls sie nicht schon zu sehr im Morast des Unglaubens versunken sind. Zu diesem Zweck habe ich dieses spezielle Unterforum für alle wiedereinstiegswilligen NAK-Aussteiger eingerichtet.


Mir selbst hat übrigens zumindest in den letzten Jahren noch kein Neuapostolischer seine diesbezügliche Hilfe angeboten; sodass ich mir nicht sicher bin, ob ich als jetziger NAK-Aussteiger den völligen Wiedereinstieg schaffen werde.

Man hat sich inzwischen beispielsweise so sehr an das sonntägliche Ausschlafen gewöhnt, dass man sich kaum vorstellen kann, dass man sich wieder jeden Sonntag Morgen auf den Weg ins Haus des Herrn macht.

Und wieder fleißig im Kirchenchor mitzusingen einschließlich montäglicher Kirchenchorprobe, war auch nicht immer nur das reine Vergnügen, sondern kostete auch viel zusätzlichen Stress.

Und jeden Monat den Zehnten in den Opferkasten zu stecken, war finanziell gesehen auch nicht so wenig, dass es einem wirklich immer so leicht fiel.

Und in jedem Gottesdienst kindlich treu dem verkündeten lebendigen Wort Gottes zu lauschen und es in sich aufzunehmen; und dabei jegliches eigene Denken und alle persönlichen Meinungen völlig abzuschalten, wird voraussichtlich auch wieder keine leicht zu nehmende Hürde sein.

Und auch sonst zu den Gottesknechten in kindlicher Demut aufzuschauen, wird einem voraussichtlich zumindest am Anfang sehr ungewohnt vorkommen. Vor allem dann, wenn man eine ganz andere Meinung vertritt, die aber im Werk Gottes keine Bedeutung hat.

Aber was bleibt einem anderes übrig, wenn man wieder zur heiligen Schar der Kinder Gottes gehören möchte? Ohne entsprechende Opfer ist es leider nicht möglich, dem Herrn zu gefallen und in den Genuss seines Segens zu kommen. Es hat eben alles im Leben seinen Preis.

Es lohnt sich deswegen, seinen buchstäblichen inneren Schweinehund zu überwinden und dem Lamme nachzufolgen, wo es auch hingeht.
Nämlich auf die blühenden Auen der Liebe, des Glaubens, der Hoffnung und der Gemeinschaft.

Was mich betrifft, so habe ich jedenfalls bisher noch nicht außreichend Kraft gefunden, wieder zum Weg des Lebens zurückzukehren, den ich einst als junger Mensch mit so großer Überzeugung und Hoffnung auf den nahen Tag des Herrn ging.

Die von der Neuapostolischen Kirche abverlangten Opfer waren mir einfach zu groß, sodass ich irgendwann diesen schmalen Weg verließ und bis heute eigene Wege ging. Und auch heute noch fühle ich mich zu schwach, zum Werk des Herrn zurückzukehren.

Aber steht nicht irgendwo in der Bibel, dass der Herr im Schwachen mächtig ist? Möge also meine Schwachheit im Herrn weiterhin Werke des Lichts, der Erkenntnis und der Wahrheit vollbringen!

Der zunehmende Mitgliederschwund der Neuapostolischen Kirche bekümmert mich. Selbstverständlich wollen wir gemeinsam versuchen, diesen Trend umzukehren und die NAK zu retten; aber nicht um jeden Preis.

Nicht um den Preis, dass die Lasten, welche die NAK ihren Mitgliedern aufbürdet, oftmals so unnötig schwer sind, dass sie unter dieser zerbrechen, sodass immer mehr Schäfchen die grünen und blühenden Auen der NAK verlassen.

Und dann in der Regel sich und anderen einreden, dass die Neuapostolische Kirche eine unheilvolle Sekte sei. Aber wer weiß? Vielleicht ist die NAK in Wirklichkeit gar nicht so eine gute Kirche, wie sie ihren Mitgliedern suggeriert.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich Niemanden in die Irre geführt habe. Ich denke mir, dass man vor allem zwischen den Zeilen erkennen kann, was ich eigentlich sagen wollte; was aber so unaussprechlich ist, dass man es kaum in Worte fassen kann.

Jedenfalls rate ich dringend davon ab, sich als NAK-Aussteiger in einem sogenannten "Gottesdienst" blicken zu lassen, und sich den anderen Glaubensgeschwistern gegenüber völlig freimütig und ungezwungen kritisch über die NAK zu äußern.

Dann erlebt man nämlich voraussichtlich seine ehemaligen "lieben" Glaubensgeschwister aus eigener Erfahrung auf eine Weise, wie man das zuvor nie für möglich gehalten hätte. Dass diese nämlich in Wirklichkeit nur wahnhaft kranke Fanatisten sind; weiter nichts.

Aber in der Religion ist Fanatismus vielleicht sogar völlig in Ordnung; so lange sich dieser Fanatismus darauf beschränkt, Gott zur Ehre sein möglicherweise in der Bibel niedergeschriebenes Wort und das Kommen seines Reichs zu verkünden.

Das ist ja auch wirklich schlimm, wenn in einem Land Gotteslästerung kein Straftatbestand (mehr) ist. Die Neuapostolische Kirche wirkt dem entgegen, indem in ihren Gottesdiensten in Wort und Gesang der Herr geehrt wird.

Ich meine aber, dass man sich nicht unbedingt einer Kirche anschließen muss, um dem Herrgott mit einem gottwohlgefälligen Leben zu dienen. Trotzdem war aber das Neuapostolischsein nicht völlig umsonst.

Weswegen ich mir gut vorstellen kann, dass es auch NAK-Aussteiger gibt, die mit dem Gedanken spielen, wieder zu dieser Kirche zurückzukehren. Ich habe mich übrigens auch schon mal bei so einem Gedanken ertappt.

Aber wer weiß? Vielleicht wird irgendwann ein Wunder geschehen, dass ich zur Neuapostolischen Kirche zurückkehren werde, wenn Gott will und diese Kirche sich noch mehr als bisher reformieren lässt von allen ihren Mitgliedern; vor allem aber auch von den (wiedereinstiegswilligen) NAK-Aussteigern.

Aber das ist ja auch so schwer, sich auf Kritik einzulassen und anzunehmen; weil jeder glaubt, dass (nur) er Recht hat. Und manche glauben sogar, dass sie das Wort Gottes gepachtet hätten.

Hier kommt es darauf an, diesen inneren Schweinehund endlich zu überwinden und stets auch offen für jedwede Kritik zu sein. Denn dem Heiligen Geist ist es egal, ob ein Mensch neuapostolisch ist.

Der Herr erwählt 5. Mose 18 zufolge zu jeder Zeit seinen wahren Propheten neu, wobei Kirchenzugehörigkeit oder irgendein anderes Ansehen der Person hierbei völlig bedeutungslos ist.

Im Gegensatz zur Glaubenslehre der Neuapostolischen Kirche erwählt der Herr sich keine Kirche oder irgendeine andere Institution zu seinem heiligen Dienst, sondern einen Menschen.

Und wohl dem Volk, des Gott nicht nur der Herr ist; sondern das auch den wahren Prophet des Herrn als solchen annimmt. Anstatt dass man das Himmelreich vor den Menschen verschließt, indem man Jesus Christus als den wahren Propheten aller Zeiten propagiert.




Sehr geehrte Vorsitzende des Vereins "Basis und Freunde der NAK",

inzwischen habe ich wieder einen Beitrag bezüglich der NAK verfasst; und sowohl auf der Hauptseite meines Forums, als auch hier in diesem Beitrag (klick) veröffentlicht. Dieses Unterforum ist also ab jetzt nicht nur inoffizielles Forum zu Ihrem Verein, und auch nicht nur generell für alle NAK-Aussteiger gedacht ist; sondern inzwischen insbesondere auch für alle wiedereinstiegswilligen NAK-Aussteiger. :mrgreen:

Ich weiß nicht, ob es der Heilige Geist war, der in mir die Idee erweckte, doch auch was über wiedereinstiegswillige NAK-Aussteiger zu schreiben. Spaß und Ironie gehört heutzutage einfach dazu, wenn man den Menschen was mit auf den Weg geben will, was ihnen in ihrem Leben helfen soll, ihr Leben zu meistern in jeder Beziehung; also auch in religiöser.

Na klar; bei der Neuapostolischen Kirche ist es im Gegensatz zu den anderen Sekten und Kleingeistern nicht so, dass man da nach dem fanatischen Einstieg nur schwer wieder rauskommt; sondern dass man nur sehr schwer wieder reinkommt, wenn man erst mal ausgestiegen ist. Ha ha ha. Ich hoffe, dass die Leser meines Forums diese Ironie als solche durchschauen.

In Wirklichkeit kommt für mich ein Wiedereinstieg so natürlich nicht infrage, obwohl ich tatsächlich gern wieder einsteigen würde, wenn sich bei der NAK einiges änderte. Beziehungsweise, dass die NAK überhaupt bereit wäre, dass ihre Mitglieder diese Kirche reformieren könnten.

Hierzu müsste die NAK sich nicht nur gegenüber ihren eigenen Mitgliedern öffnen, damit auch das geistgewirkte Wort was bewirken kann, wenn der Heilige Geist Gottes in einem einfachen Mitglied was erweckt; sondern die NAK müsste sich auch gegenüber ihren Aussteigern öffnen, und auch gegenüber allen Nichtmitgliedern.

Die NAK müsste endlich erkennen, dass sich der Herrgott von Niemandem Vorschriften darüber machen lässt, welche Menschen er jeweils 5. Mose 18 zufolge zu seinem heiligen Dienst beruft oder abberuft. Dass hierbei nämlich Kirchenzugehörigkeit oder irgendein anderes Ansehen der Person völlig irrelevant ist.

Die NAK könnte sich dafür einsetzen, dass der Staat theokratischer wird, um den demografischen Wandel aufzuhalten. Denn schon seit längerem wird der muslimische Bevölkerungsanteil immer größer.

Dieser demografische Wandel kann meines Erachtens nur aufgehalten werden, wenn unter anderem in der Politik die alttestamentarischen Gebote wieder mehr umgesetzt werden würden.

Beispielsweise geht es mir persönlich gesundheitlich erheblich besser, seitdem ich 3. Mose 11 zufolge kein Schweinefleisch mehr verzehre, um nur ein Beispiel zu nennen, dass es den Deutschen besser ginge, wenn sie wie ein göttlicher Prophet lebten.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/309

Die Muslime machen es uns vor, dass sie mit ihrem Koran derzeit dabei sind, sich in ganz Europa immer mehr auszubreiten. Und wo demgegenüber die eher gottlose westliche Gesellschaft immer mehr den Kürzeren zieht.

Und auch die eher scheinchristlichen gottlosen Kirchen, einschließlich der NAK, sind alle auf dem Rückzug; weil sie sich mehr oder weniger vom Alten Testament der Bibel verabschiedet haben und laufend die Bibel falsch interpretieren.

So ist es beispielsweise Unsinn, dass einst Christus am Kreuz gestorben war. Aus allen 4 Evangelien ist dies so nicht ersichtlich, denen er zufolge am Kreuz nur verschied.
Und so kann auch nur eine Wende hin zu mehr sachlich richtiger Bibelauslegung der NAK helfen, indem sie vor allem das Alte Testament der Bibel wieder mehr in den Mittelpunkt rückt.

Ich erinnere mich, dass insbesondere die sogenannten "Jugendgottesdienste" in den Siebziger Jahren in Erfurt und Weimar in mir das Gefühl erweckten, als sei ich mitten im Werk des Herrn.

Heute interpretiere ich dieses religiöse Gefühl (auch) so, dass ein sogenannter "Gottesdienst" nur einmal im Monat völlig ausreicht. Und dass alles, was darüber hinaus geht, den Menschen eigentlich nur ihre wertvolle Zeit stiehlt.

Auch den Begriff "Gottesdienst" finde ich so nicht in Ordnung, weil er fälschlich suggeriert, als würde Gott selbst die Predigt halten. Dies will ich zwar nicht unbedingt verneinen; aber es ist auch vermessen, eben dies zu behaupten.

Die Kirchengebäude könnte man überwiegend für andere Zwecke gebrauchen, indem man alle möglichen Freizeitveranstaltungen in ihnen durchführt.

Und wo dann auch jedes Mitglied was predigen kann oder fast jede x-beliebige Veranstaltung organisieren kann. Dann würden bestimmt auch wieder viel mehr Leute in die NAK eintreten.

Und die NAK müsste auch im Internet präsenter sein. Aber auf so eine Weise, dass jeder aktiv mitmachen kann. Und auch, weil es heute billige Telefon-Pauschaltarife gibt, sollte vielleicht auch das Telefon mehr genutzt werden, damit die Mitglieder mehr miteinander kommunizieren.

Der sogenannte "Gottesdienst" sollte heutzutage nicht nur unbedingt als das angesehen werden, wenn man sich real vor Ort trifft; sondern auch jede andere Nutzung von technischen Kommunikationsmitteln sollte hierfür in Betracht gezogen werden.

So erreiche ich beispielsweise mit meinem sogenannten "Weltrettungsforum" täglich fast 100 Menschen (Tendenz steigend), die in diesem lesen und sich alle möglichen Videos anschauen.

Auf diese Weise übertreffe ich fast jeden neuapostolischen Gemeindevorsteher, der im "Haus des Herrn" wöchentlich nicht annähernd so viele Menschen erreicht.

Am Ende wird sich jedes selbsternannte "Haus des Herrn" daran messen lassen müssen, in wieweit es die Menschen überhaupt noch erreicht; nämlich in dem biblischen Sinn, dass am Ende das Haus des Herrn das höchste sein wird.

Auf Ihrer Webseite habe ich gelesen, dass eines ihrer Mitglieder zur Evangelischen Kirche gewechselt ist. Nun, in meinem Forum greife ich auch diese Kirche an, weil auch sie die Bibel falsch interpretiert.

Kein Werk, beziehungsweise keine Kirche, kann langfristig bestehen, deren Religion nur kirchenlobbyistische Lügenpropaganda ist, die bei genauerer Betrachtung als solche durchschaut werden kann.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/610

Auf diese Weise werden heute leider die allermeisten Kirchen vom unheilvollen Mammon regiert. Heute würde man sagen, vom Lobbyismus; der heutzutage auch in vielen anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens viel Schaden anrichtet.

Und bedenken wir auch, dass die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft bis heute nicht stehen geblieben ist! Gott offenbart sich deswegen heute auf andere Weise, als er dies früher tat; wie man dies an der Botschaft der Außerirdischen eindrucksvoll sehen kann.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/b2156




Hallo,

Jeremia 51 Vers 9:

Wir heilen Babel; aber sie will nicht heil werden. So lasst sie fahren und lasst uns ein jeglicher in sein Land ziehen! Denn ihre Strafe reicht bis an den Himmel und langt hinauf bis an die Wolken.

Seit meinem Ausstieg aus der NAK sind zwar inzwischen 26 Jahre vergangen, aber bis heute hat sich bei der NAK nicht viel verändert. Vor etwa 10 Jahren besuchte ich das letzte mal einen sogenannten "Gottesdienst" in Dingelstädt im Eichsfeld nähe Kassel.

Bei der gesamten Predigt war aber auch rein gar nichts Neues. Alles nur die alten immerwiederkehrenden Floskeln. Trotzdem gibt es bei der NAK, allerdings nicht nur bei dieser Kirche, so was, als bekannte sich der Herr zu dieser Kirche.

So war das Textwort wirklich bezeichnend, dass es zu meinem damaligen Feldzug gegen niederfrequent moduliertes künstliches Licht exakt passte.

Das Textwort in Jesaja 41 Vers 16 beschreibt die oszillografische Kurve von unsichtbar flimmerndem Licht so perfekt, dass ich dieses in meinem diesbezüglichen Essay einbaute und in meinem Forum hier nachzulesen ist.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/430

In einem Dritten TV-Programm wurde auch mal über die NAK berichtet, wo sich ein ehemaliger Neuapostolischer darüber wunderte, dass das Textwort genau zu seinem Leben passte, als er wieder mal in dieser Kirche war.

Zufällig diente ein höherer Amtsträger, den ich noch aus der Zeit kannte, als ich noch in Bad Langensalza bei Erfurt wohnte. Er war einer von denen, die ich damals schon trotz Amt zu den Scheinneuapostolischen zählte.

Bei der Verabschiedung nutzte ich dies zur Kritik an der NAK; worauf er einfach antwortete, dass ich einfach machen solle, was ich will; und die NAK einfach macht, was sie will.

Diese Antwort passte nicht zum Neuapostolischsein; und bestätigte meine damalige Beurteilung dieses Amtsträgers. Ich selbst war jedenfalls damals ein echter Neuapostolischer.

Möglicherweise war ich damals der Einzigste, der zumindest hin und wieder Weinbergsarbeit machte, indem ich Leute auf der Straße ansprach, um sie ins "Haus des Herrn" einzuladen.

In der Gemeinde Bad Langensalza wurde das von Seiten der NAK nicht organisiert, dass man von Tür zu Tür ging um einzuladen. Ich weiß auch nicht warum.

Ein Mann entgegnete mir, dass sich es doch nicht gehört, einfach auf der Straße willkürlich wildfremde Leute anzusprechen und in die Kirche einzuladen.

Als ich mir daraufhin diesen Mann genauer ansah, hatte ich das Gefühl, dass er ein abgefallener Neuapostolischer sein könnte. Irgendwie kam mir sein Gesicht etwas bekannt vor, weswegen ich erwiderte, dass er glaube ich früher auch neuapostolisch gewesen sein könnte.

Daraufhin geschah das Wunder, dass er von da an wieder regelmäßig in die Kirche kam mit seiner Frau. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mir auch im Traum nicht vorstellen können, dass ich selbst mal der NAK den Rücken kehren würde.

Und bis heute bemühe ich mich, ein gottwohlgefälliges Leben zu führen, nur eben ohne die NAK. Mit NAK hätte ich das alles nicht schaffen können, was ich bis heute alles geleistet habe. Denn die vielen mit der Zeit doch eher nutzlosen kirchlichen Veranstaltungen rauben einem einfach die Zeit.

Zu meiner Armeezeit hatte ich ziemlich viel in der Bibel gelesen, wenn ich jeweils zwischen den Wachdiensten jeweils 4 Stunden lang Bereitschaft hatte. In dieser Zeit hatte ich mir die umfangreichsten Bibelkenntnisse verschafft.

Religiös gesehen war ausgerechnet diese Zeit die beste für mich, weil ich vor allem da Gottes Ratschlussplan am besten verstehen gelernt hatte. Während demgegenüber in den sogenannten "Gottesdiensten" die Bibel unvollständig und verzerrt wiedergegeben wird.

Schon manchmal hatte ich darüber nachgedacht, wieder in eine Kirche einzutreten, um dann von dort aus diese Kirche zu reformieren; denn nach meinem Ausstieg aus der NAK hatte ich mich auch mit den Lehren der anderen Kirchen auseinander gesetzt.

Und wo mir klar wurde, dass heutzutage zumindest (auch) alle großen Kirchen die Bibel falsch interpretieren. Aber das habe ich bis heute nie versucht; weil ich weiß, dass es so gut wie jeder Kirche nicht um die Wahrheit geht, sondern um Macht und Reichtum.

Die Kirchen wissen alle, dass sie im Unrecht sind; sodass es nichts brächte, bei einer Kirche einzutreten und sie von innen reformieren zu wollen; was meines Erachtens auch für die NAK gilt; sondern, dass dies nur von außen möglich ist, irgendwas zu erreichen.

Als ich zufällig auf Ihren Verein aufmerksam wurde, fand ich das Ziel dieses Vereins natürlich sehr interessant und spannend. Zugleich bin ich aber auch enttäuscht, dass Sie weder ein Forum haben, noch das inoffizielle Forum für Ihren Verein auf Ihrer Webseite verlinkt haben.

Auch finde ich die Ziele ihres Vereins nicht so sehr zielführend. Überhaupt ist mir nicht ganz klar, auf welche Weise die NAK zu reformieren sei. Kurz gesagt, kann man die NAK vielleicht nur so reformieren, dass sie einfach nur untergeht.

Mir war bis heute nichts eingefallen, wie man überhaupt aus der NAK irgendwas machen könnte, was irgendwie Sinn machte, obwohl ich mir schon oft darüber Gedanken machte.

Es sieht so aus, als wenn die Initiatoren Ihres Vereins doch überwiegend (noch) selbst so sehr von der NAK überzeugt sind, dass sie glauben, dass man nur einige wenige Schwachpunkte zu korrigieren bräuchte, und dass dann alles schon prima wäre.

Aber schauen Sie sich doch mal die beiden anderen großen Kirchen an! Diese beiden leiden weitgehend nicht unter den Problemen wie die NAK, und beklagen trotzdem einen Mitgliederschwund.

Abgesehen mal vom Absolutheitsanspruch der Katholischen Kirche, den inzwischen sogar die NAK aufgegeben hat, wenn auch nicht wirklich; der sicher in den Herzen vieler NAK-ler weiterhin genauso vorhanden ist wie bisher.

Sie wollen die Trennung von geistlichem Amt und Organisation; als ob der Heilige Geist nur fähig wäre, theologische Fragen zu klären; aber auf organisatorischer Ebene sozusagen zu "dumm" wäre. Ich kann das nicht wirklich nachvollziehen, was das für einen Sinn hätte.

Eine Kirche, die sich das Ziel gesetzt hat, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein, ist meines Erachtens schon mal außerordentlich gewagt.

Als junger Mensch hatte ich das einfach nur geglaubt und gut war es. Die Amtsträger kamen mir ziemlich intelligent vor, sodass ich mir einfach nur dachte, dass die schon wissen, was sie machen.

Eigentlich im Prinzip dieselbe Idee steckt in meinem sogenannten 'Weltrettungsforum', wo jeder selbsternannte "Gottesknecht" in diesem Forum sein Bestes geben kann, um die Welt zu retten; oder so ähnlich.

Nur, schon seit Jahren bin ich der Einzige, der sich groß und breit in diesem auslässt, um die weitgehend gottlose westliche Welt wieder auf den richtigen Weg zu bringen, auch mehr oder weniger mit Hilfe der Bibel.

Gestern hatte ich noch bis spät in die Nacht den Karusselthread bis zur 33. Threadseite studiert, weil mir das Anliegen Ihres Vereins immer noch sehr am Herzen liegt.

Zufällig war dann ausgerechnet auf der letzten Threadseite ein Beitrag, wo eine Frau schrieb, dass sie Glück hatte, dass sie als Single ausstieg aus der NAK; was mir bis jetzt zu denken gab. Demnach ist es also in einer Beziehung gegebenenfalls noch schwerer, aus der NAK auszusteigen.

Auch die Bibel lehrt 5. Mose 18 zufolge, dass die Gesellschaft es nicht zulassen darf, wenn eine Person (oder eine Kirche) vorgibt, den Willen Gottes zu verbreiten, wenn das nicht so ist. Hier ist aber die Politik gefordert, mit staatlicher Gewalt entsprechend einzugreifen.

Darüber hinaus kann man nur von außen was machen, indem man die Menschen über alle möglichen Sekten aufklärt. Hier sind vor allem die Medien gefragt; aber auch über das Internet kann man viel tun.

Aber einen die Kirchenbasis vertretenden Verein zu gründen, ist meines Erachtens eine doch sehr außergewöhnliche Methode, die mir doch sehr zu denken gibt; sodass mir dies bis jetzt noch nicht wirklich klar ist.

Je länger ich in diesem Thread las, umso skeptischer war auch ich gegenüber der Sinnhaftigkeit Ihres Vereins. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein treues neuapostolisches "Gotteskind" neben dem Zehnten auch noch bereit sein wird, 250 € Fördergeld zu zahlen, was nicht wenig ist.

Ich würde mich nicht wundern, wenn am Ende fast alle Mitglieder Ihres Vereins nur (gegebenenfalls wiedereinstiegswillige) NAK-Aussteiger sind, also die Basis der NAK dann ja eigentlich nicht wirklich vertreten, sondern nur die NAK-Aussteiger von diesen.

Dass ein NAK-Aussteiger kein Interesse an der NAK hat, wie in diesem Thread oft behauptet, glaube ich eher nicht. Einmal neuapostolisch – immer neuapostolisch; auch, wenn man "abgefallen" ist.

Wenn ein Mensch nämlich erst mal über Jahrzehnte hinweg, und womöglich sogar von Geburt an, diese Indoktrination über sich hat ergehen lassen; steigt man nicht einfach so aus, und lebt dann sein Leben wie andere "Weltmenschen", als wäre nichts gewesen.

Das sitzt so tief in einem, dass man lebenslang nicht mehr davon loskommt. Allenfalls in mehr oder weniger abgewandelter Form bestimmt es weiterhin das gesamte Leben, auch wenn man keinen der sogenannten "Gottesdienste" mehr besucht.

Bis jetzt gibt es zumindest offensichtlich angeblich nur diese beiden Hauptströmungen; nämlich einerseits die ach so "treuen Gotteskinder", die regelmäßig die "Gottesdienste" im "Haus des Herrn" besuchen.

Und auf der anderen die sogenannten "NAK-Aussteiger", die angeblich nichts anderes in ihrem Sinn hätten, als die NAK als ihren (ehemaligen) Feind anzusehen. Und die demzufolge kein Interesse mehr an der NAK hätten.
Die wiedereinstiegswilligen NAK-Aussteiger geisterten ursprünglich eigentlich nur als Ironie in meinem Kopf herum; sodass ich dachte, dass ich diesbezüglich wieder mal was richtig Lustiges in meinem Forum veröffentlichen müsste.

Aber inzwischen habe ich erkannt, dass diese Gruppe real vorhanden ist. Und dass diese wiedereinstiegswilligen NAK-Aussteiger in der Regel bisher nur deswegen nicht zur NAK zurückgekehrt sind, weil die NAK bisher noch nicht ausrechend reformiert ist. Die NAK sollte aber bei dieser Reformierung ihre Exklusivität behalten.

Und die besteht darin, dass sie der (weitgehend) alleinige Vertreter Gottes auf Erden sein will. Und genau dies ist keine Utopie, sondern kann Wirklichkeit werden, indem sie diejenige Person (denjenigen Personen), die der Herrgott als seinen/seine wahren Prophet/Propheten erwählt, als solchen/solche annimmt und diesem/diesen ihre Kirche als Plattform zur Verfügung stellt.

Bislang sieht die NAK aber einfach nur ihre eigenen Amtsträger als diese vom Herrgott auserwählten Personen an, was ein großer Fehler und eine schlimme Anmaßung ist.

Aber so einfach ist das nicht; denn die NAK muss sich schon die Mühe machen, sich nach diesen Menschen, natürlich auch in den eigenen Reihen, auf die Suche zu machen.

Trotzdem ist aber meines Erachtens die NAK theologisch weiter als die etablierten Kirchen; weil sie völlig richtig erkannt hat, dass es darauf an kommt, die heute lebenden Gottesknechte als solche anzunehmen; anstatt einfach nur die Bibel und die Evangelien als das Wort Gottes aller Zeiten anzusehen.

Der Neuapostolischen Kirche vorgeworfene Personenkult ist also meines Erachtens so nicht unbedingt gerechtfertigt; weil es schließlich durchaus sein könnte, dass sie, oder ein Teil von ihnen, wahre Stellvertreter Gottes auf Erden sind.

Im besagten Thread äußerte sich ein aktives Vereinsmitglied, dass es sich eine Reform der NAK ungefähr so vorstellt, wie im folgenden Beitrag.

glaubensforum24 • NAK am Scheideweg?! • www.forum.glaubensforum24.de

- Aufbau einer demokratischen Kirchen-, Gemeinde- und Verwaltungsstruktur in der NAK

Das wäre meines Erachtens wahrscheinlich sehr nützlich; ich bin mir aber nicht sicher, ob dies wirklich unbedingt erforderlich ist. So lange die Obersten der NAK jeweils gute und richtige organisatorische Entscheidungen fällen, kann es auch ohne Demokratie gut gehen.

- Gleichstellung der Frau in allen Funktionen innerhalb der NAK

Ja, das wäre vielleicht auch nicht schlecht. Spätestens dann, wenn eine oder mehrere Frauen vom Herrgott zu seinem heiligen Dienst auserwählt zu sein scheinen.

- Trennung von Administration und geistlichem Amt

Könnte man zwar machen. Ist aber problematisch, wenn der Apostel in einer Gemeinde ist und man von Seiten der Gemeinde organisatorische Fragen an den Apostel hat.

Dieser müsste dann bei seinen Reisen immer jemand dabei haben, der für die Organisation zuständig ist. Das wäre umständlich und wäre (unnötig) kostensteigernd.

Auch verstehe ich nicht, warum der Geist Gottes nur für theologische Fragen kompetent sein soll, für organisatorische aber nicht.

- Integration der NAK in die allgemeine Christenheit (z.B. Mitgliedschaft ÖRK oder ACK)

Ich glaube kaum, dass der Grund für einen NAK-Ausstieg in der fehlenden Integration in die allgemeine Christenheit ist; bei manchen von ihnen sogar eher im Gegenteil. Ich empfand die Exklusivität der NAK eher als positiv; ich glaubte damals allen Ernstes, dass die NAK das Werk des Herrn ist.

Wäre ich beispielsweise in die Evangelische Kirche hineingeboren, hätte ich als junger Mensch kaum einen "Gottesdienst" freiwillig besucht, weil mich damals Religion und Kirche eigentlich nicht interessierten.

Und weil ich mich in meinem Leben mit Religion dann doch ausgiebig beschäftigte, fand ich dann später natürlich heraus, dass vieles der neuapostolischen Glaubensüberzeugung so nicht alles richtig ist.

- Forderung nach einer theologischen und seelsorgerischen Ausbildung für geistliche Ämter

Gegen diesen Automatismus bin ich vehement; dass also das geringe Kirchenvolk gefälligst zu glauben hat, was ihm von den Amtsträgern vorgesetzt wird; schließlich hätten diese (dann) ja Theologie studiert.

Für mich persönlich war die fehlende theologische und seelsorgerische Ausbildung der Amtsträger nicht der Grund für meinen Ausstieg; sondern, weil ich mit der Zeit immer mehr den Eindruck hatte, dass die Amtsträger der NAK keine echten Gesandten Gottes sind.

Auch trat ich nach meinem Ausstieg keiner anderen Kirche bei, weil ich auch die christlichen Glaubensauffassungen der beiden großen Kirchen als unsinnig erkannte. Dass also auch diese beiden Kirchen die Bibel völlig falsch interpretieren; nämlich immer genauso, um möglichst viele Mitglieder zu rekrutieren.

Dass beispielsweise ein Pfarrer im Wort zum Sonntag der ARD verkündete, dass Jesus Christus einst als Kind auch von vielen Prostituierten umgeben war: Klick! Hierfür gibt es zwar in der Bibel nicht den geringsten Hinweis; aber natürlich möchte jede Kirche gern auch möglichst viele Prostituierte als Mitglieder gewinnen.

Was bei einer theologischen Ausbildung herauskommt, sieht man bei den beiden großen Kirchen, dass das gesamte angebliche "Christentum" nur eine einzige kirchenlobbyistische Lügenpropaganda ist.

Und wer sollten überhaupt bei so einer theologischen Ausbildung die Lehrmeister sein? In der Neuapostolischen Kirche sind das ja bereits die Apostel selbst, die wiederum zuvor von den alten Aposteln im Laufe des Neuapostolischseins quasi "ausgebildet" wurden. Nur dass die Ausbilder bei den beiden großen Kirchen 'Theologen' heißen.

Des weiteren gibt es meines Erachtens keine bessere religionswissenschaftliche Ausbildung, als selbst fleißig in der Bibel zu lesen. Jede andere Art der Ausbildung ist bereits das Erlernen einer verfälschten Weise, die Bibel zu interpretieren. Es sei denn, dass die Lehrmeister von Gott selbst ausgebildet wurden.

Wir brauchen eine lebendige Kirche, wo nicht sogenannte "Gottesdienste" stattfinden, wo das hörige Kirchenvolk immer nur schön brav in den Kirchenbänken sitzt, um immer nur die üblichen Standardpredigten anzuhören; und auch ab und zu mal eine Bibelstunde abgehalten wird; sondern, wo die Basis mehr gehört wird, sich selbst mehr einbringen und mitgestalten kann.

- Aufbau von Diakonie und Entwicklungshilfe in der NAK

Diese Forderung ist natürlich sehr populistisch. Aber gibt es nicht schon genug staatliche Maßnahmen und alle möglichen Hilfsorganisationen, dass unbedingt auch jede Kirche da unbedingt mitmachen muss?

Was die Diakonie betrifft, sollte jede kirchliche Gemeinschaft auch wirklich eine Gemeinschaft sein, wo sich deren Mitglieder tatsächlich näher kommen, wo man sich uneigennützig gegenseitig hilft.

Und nicht wie in der NAK, wo man sich darauf beschränkt, die "Gotteskinder" immer nur dazu anzuhalten, auch möglichst wirklich an allen "Gottesdiensten" und an allen anderen kirchlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

Eine Kirche muss auch nicht unbedingt Kindertagesstätten und Altenheime betreiben; weil das eigentlich egal ist, wer solche Einrichtungen unterhält. Ich glaube auch, dass noch kaum jemand wegen fehlender Entwicklungshilfe die NAK verlassen hat.

Sollten in Ihrem Verein fast nur wiedereinstiegswillige NAK-Aussteiger sein, wird er kaum irgendwelchen Druck auf die NAK ausüben können, weil ihr die Ausgestiegenen so ziemlich egal ist. Weil die NAK wahrscheinlich sowieso davon ausgeht, dass sie bei den bereits Ausgestiegenen kaum punkten kann.

Und, wie schon gesagt, werden die noch aktiven NAK-Mitglieder kaum bereit sein, neben ihrem Zehnten für die NAK, auch noch 250 € Fördergeld für einen Verein hinzulegen.

Auch ist ein noch nicht ausgestiegenes NAK-Mitglied in der Regel in seinem Glauben (noch) so von der NAK überzeugt, wie sie jetzt ist; sodass es eher nicht an die Notwendigkeit von Reformen glaubt, und somit kaum von der Sinnhaftigkeit Ihres Vereins überzeugt sein wird.

Trotz anfänglicher Begeisterung sehe ich jetzt Ihren Verein doch eher skeptisch, weswegen ich persönlich diesem nicht beitreten werde. Allerdings bin ich gern bereit, in diesem aktiv mitzuarbeiten.

Insbesondere was die Reformierung der theologischen Weltanschauung der NAK betrifft, glaube ich viele gute Ideen beisteuern zu können. Viele meiner theologischen Essays und Dossiers habe ich in diesem Unterforum meines Forums veröffentlicht.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/f23

Anstatt einen womöglich für die Mitglieder auch noch kostenintensiven Verein zu gründen, würde ich es an Ihrer Stelle doch am besten einfach bei Ihrer Webseite belassen; natürlich unbedingt ergänzt um viel mehr Informationen und ein Internetforum.

Ich empfehle hierzu das Unterforum, das ich bereits für Ihren Verein eingerichtet habe, wo Sie auch gern Moderator sein können. Oder beispielsweise diese Möglichkeit:

http://weltrettungsforum.w4f.eu/98

Das war früher so, dass man einen Verein gründen musste, wenn man mit gemeinsamer Anstrengung was erreichen wollte. Aber heutzutage ist das doch nicht mehr erforderlich, weil man sich stattdessen über das Internet zusammenschließen kann.

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Oder, wenn Sie meinen, dass AfD und PEGIDA rechts­radikal wären, weil beide gegen das Gut­menschen­tum sind, das alle Flücht­linge inte­grieren will ein­schließ­lich Deutsch­lern­pflicht; obwohl sie doch in einem Lager mit Wohn­con­tainern viel besser auf­ge­hoben wären.
 
Oder, wenn Sie abstreiten, dass auch Deutschland den Flüchtlingsstrom mit verursachte, indem die deutsche Regierung verantwortlich dafür war, dass Deutschland 2014 nur noch die Hälfte an den UNHCR zahlte, wodurch eine Hungersnot in den Flüchtlingslagern ausgelöst wurde.
 
Oder, wenn Sie die BRD für einen Rechts­staat halten, obwohl Richter und An­wälte durch per­ma­nente Rechts­beugung vor­ein­ge­nom­men um den Er­halt ihrer Arbeits­plätze be­müht sind; und mich deswegen Richter Rüdiger Richel rechtskräftig dazu verurteilte, Kinder zu ermorden. Wir brauchen eine un­vor­ein­ge­nom­me­ne Justiz anstatt eine unab­hängige Justiz. Genauso brauchen wir un­ab­häng­ige Lehrer anstatt ein (staat­lich ge­steu­er­tes) Bildungs­system.
 
Oder, wenn Sie glauben, dass die Kirche mit ihrer geistes­kranken Wahn­vor­stellung recht hat; dass einst Gott seinen (angeb­lich) einzigen Sohn sandte, damit dieser als Opfer­lamm brutal er­mordet wird zwecks Sünden­ver­gebung. Juden unschuldig an der Kreuzigung Jesu.
 
Oder, wenn Sie allen Ernstes meinen, dass soge­nannte "Lesben" und "Schwule" sexuell so orien­tiert sind, dass unbe­dingt die Ge­nital­ien nicht zu­ein­an­der passen dürfen; oder, dass der Terror­an­schlag in Paris nichts mit dem Islam zu tun hat.
 
Oder die sexuelle Neigung zu 'vor­puber­tärem' Kind ab­artig sei, obwohl manche Mädchen fast schon im Klein­kind­alter ge­schlechts­reif sind und trotzdem zur Prüderie gezwungen werden; Sie aber demgegenüber Zwangs­be­berg­steigung, Zwangs­artistik und Zwangs­leistungs­be­sportung von Kindern OK finden; brauchen Sie dieses Forum natürlich nicht unter­stützen.