Kauft nicht das Buch "Die unheilige Schrift" von Dr. Erhard Zauner! Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal bitte die Fresse halten!
 
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Christus wird von Kirchen nur deswegen als absoluter Prophet aller Zeiten hochstilisiert, damit man von jedem umherziehenden Wanderprediger behaupten kann, dass man diesen getrost ignorieren könne.
 
Schließlich sei Christus doch schon gekommen; um auf diese Weise möglichst die drohende Konkurrenz durch kirchenferne Einzelprediger auszuschalten.

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Beitrag 2016 von UFO-Peter » 03.10.2011, 02:37

Mit dem Wort 'Fresse' wollte ich Sie nicht beleidigen, sondern nur meinem Ärger über alle Aussagen in diesem Interview einen entsprechenden Ausdruck verleihen; also auch der anderen drei fortsetzenden Youtube-Videos.

Ich bin der Ansicht, dass, wer schon im ersten Video so eine geballte Ladung an Unsinn verbreitet, dass es sich da gar nicht lohnt, auch noch auf den Rest einzugehen, obwohl ich mir alle 4 Videos anschaute.

Weil Sie aber antworteten, was ich sonst in meinem Forum nicht gewohnt bin, dass überhaupt mal jemand Antwort schreibt, wo ich in diesem Fall sehr erfreut bin und mich auch herzlich dafür bedanke, sieht die Sache natürlich jetzt anders aus. Nun zu Ihren Fragen.

Ist Inzucht vor Gott gut und gottwohlgefällig, aber nach Moses böse und verboten? Was irgendwas vor Moses ist, ist unrelevant, weil Moses schließlich nur der Überbringer des Wortes Gottes war.

Es ist sogar so, dass es auch egal ist, ob was vor Gott gut oder schlecht ist; es kommt auf die jeweilige Zeit beziehungsweise den jeweiligen Entwicklungsstand der Menschheit an. Am Anfang war die Menschheit anscheinend noch so unentwickelt, dass ein Verbot der Inzucht mehr Schaden als Nutzen gebracht hätte.

Wenn es beispielsweise erst nur so wenige Menschen gab, war es möglicherweise oftmals so, dass es insgesamt besser war, wenn sich Geschwister paarten, als dass man ewig auf Wanderschaft hätte unterwegs sein müssen, um einen passenden Partner zu finden.

Unabhängig hiervon muss man ja grundsätzlich davon ausgehen, dass Gott seine Gebote nicht wie eine Bombe alle mit einem Schlag den Menschen verkündete, sondern schön zeitversetzt nacheinander.

Und bevor Gott seinem Volk Israel die Zehn Gebote verkündete, waren eben alle Gebote, die ab diesem Zeitpunkt verkündet wurden, eben nun mal jeweils erst ab dem jeweiligen Zeitpunkt der Verkündigung gültig und nicht schon vorher.

Es geht also nicht um die Frage, ob irgendwas, beispielsweise Inzucht, vor Gott (grundsätzlich) gut oder schlecht ist; sondern ob zur jeweiligen Zeit das entsprechende Ge- oder Verbot von Gott schon verkündet wurde.

Ob Sie behaupten, dass Kinder aus Inzucht gesundheitlich angeschlagen, krank und vor allem nicht schuldfähig sind, ist auch egal. Eben weil es so ist, erwächst daraus eine gewisse Schuldfähigkeit.

Und wenn Abel ein bisschen besser auf der Hut gewesen wäre, hätte er den Kain hinter sich bemerkt, als dieser möglicherweise torkelnd vor Krankheit, plötzlich hinter ihm stand; egal.

Auch heutzutage müsste meines Erachtens ein Täter vielleicht geringer bestraft werden, falls er aus einer Inzucht hervorgegangen war. Ob sich diese Schäden vererben, glaube ich nicht; ich bin aber kein Fachmann, um dies beurteilen zu können.

Diese Schäden gibt es auch bei der nichtgeschlechtlichen Fortpflanzung bei Pflanzen, wo dann die Pflanzen unter Pilzeinlagerungen leiden.

Findet dann aber eine geschlechtliche Fortpflanzung statt, vergleichbar mit inzuchtfreier Fortpflanzung beim Menschen, sind bei der neuen Generation schlagartig keine schädlichen Pilzeinlagerungen vorhanden.

Durch Inzucht gibt es also gesundheitsbelastende Pilzeinlagerungen, die in der nächsten Generation wieder verschwunden sein können. Weil aber zu der Zeit, als die Menschheit noch so unterentwickelt war, dass Inzucht verhältnismäßig 'normal' war, war zumindest grundsätzlich auch nicht oder kaum mit vererbbaren Erbschäden zu rechnen, welche die Pilzeinlagerungen sonst verursachen können.

Weil ich also davon ausgehe, dass die durch Inzucht hervorgerufenen Schäden nicht an die nächsten Generationen weitergegeben werden, sind dadurch natürlich auch diese Generationen nicht schuldunfähig.
Dass die Nachkommen der Gottessöhne, die sich mit den Menschenfrauen paarten, noch bei der Landnahme erwähnt seien; also ebenso wie Noah & Co überlebt haben müssten, konnte ich leider in der Bibel-Ausgabe von 1912 nicht finden.

http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/1_mose/6/

Was das überhaupt zu bedeuten hat, dass die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschen schauten, weiß ich leider nicht. Ich vermute mal, dass hier nicht zwei verschiedene Völker gemeint sind.

Sondern einfach nur, dass das Gros der Männer, also alle außer Noah und seine Söhne, verantwortungsloser Weise ihre Partner nur egoistisch nach Schönheit erwählten; ohne dabei beispielsweise auf Charakter oder gegebenenfalls vorhandene Erbkrankheiten zu achten.

Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass außer der Familie Noahs noch andere Menschen diese Flut überlebt hatten, denn schließlich steht doch geschrieben: "Da ging alles Fleisch unter, das auf Erden kriecht, an Vögeln, an Vieh, an Tieren und an allem, was sich regt auf Erden, und alle Menschen. Alles, was einen lebendigen Odem hatte auf dem Trockenen, das starb.

Also ward vertilgt alles, was auf dem Erdboden war, vom Menschen an bis auf das Vieh und das Gewürm und auf die Vögel unter dem Himmel; das ward alles von der Erde vertilgt. Allein Noah blieb übrig und was mit ihm in dem Kasten war."

Ich meine, dies ist eindeutig. Demnach gab es der Bibel zufolge keine anderen Menschen, die außerhalb der Arche irgendwo überlebt hätten. Falls doch, so teilen Sie mir bitte die Bibelstelle mit!

ZITAT 1. Mose 7 ab Vers 22:
Aaron sprach: Mein Herr lasse seinen Zorn nicht ergrimmen. Du weißt, dass dies Volk böse ist. Sie sprachen zu mir: Mache uns Götter, die vor uns her gehen; denn wir wissen nicht, wie es diesem Manne Mose geht, der uns aus Ägyptenland geführt hat. Ich sprach zu ihnen: Wer Gold hat, der reiß es ab und gebe es mir. Und ich warf 's ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.
ZITAT ENDE

Es stimmt also so nicht, dass Aaron das Volk aufforderte, ihm Gold für zu schaffende Götter zu geben. Sondern das Volk forderte zuvor von Aaron, dass er Götter machen sollte. Und daraufhin verlangte er vom Volk, dass es ihm hierfür Gold gibt.

Sie sehen also, dass eher das Volk das schuldige war als Aaron. Allerdings hatte Aaron auch eine gewisse Mitschuld, denn er willigte doch ziemlich bereitwillig ein. Deswegen wollte Gott auch das ganze Volk einschließlich Aaron ausrotten und Moses zu seinem Volk machen.

Aber auf die Bitte von Moses hin, ließ Gott sein Volk am Leben. Nur dass Moses befahl, dass die Leviten viele aus diesem Volk töten sollten, was sie auch taten, sodass 3000 Mann aus Israel starben.

Wenn ich mir also das ganze anschaue, kann ich wirklich nicht erkennen, dass Aaron der eigentliche Böse gewesen sein soll im Gegensatz zum Volk (Moses natürlich ausgenommen).

So so. Sie wollen also anderen Menschen mitteilen, was in der ach so "Heiligen" Schrift so alles geschrieben steht. Dies mache ich genauso wie Sie. Nur dass ich im Gegensatz zu Ihnen dabei bei der Wahrheit bleibe.

Wenn ich mir aber Ihr Interview so anhöre, habe ich mich davon überzeugt, dass Ihre ganze Hetze gegen die Bibel überwiegend auf Unwahrheiten beruht, was ich nicht in Ordnung finde.

Auf diese Weise betrügen Sie beinahe die Käufer Ihres Buches. Und damit diese nicht von Ihnen auf diese unehrenhafte Weise über die wahren Bibelinhalte getäuscht werden, habe ich diesen Beitrag oben geschrieben.

Zweispaltig kann man übrigens schreiben, indem man den (ganzen) Text beispielsweise mit <Strg + A> markiert, oben auf 's2' klickt und in der Mitte des Textes drei Rautezeichen ### einfügt. Mehr Formatierungsmöglichkeiten mit BBCodes sind im Unterforum für das Forum in eigener Sache beschrieben.

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