Kauft nicht das Buch "Die unheilige Schrift" von Dr. Erhard Zauner! Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal bitte die Fresse halten!
 
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Christus wird von Kirchen nur deswegen als absoluter Prophet aller Zeiten hochstilisiert, damit man von jedem umherziehenden Wanderprediger behaupten kann, dass man diesen getrost ignorieren könne.
 
Schließlich sei Christus doch schon gekommen; um auf diese Weise möglichst die drohende Konkurrenz durch kirchenferne Einzelprediger auszuschalten.

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Beitrag 2027 von Gast » 05.10.2011, 17:01

UFO-Peter hat geschrieben:Ihre aktive Mitarbeit hier ist aber meines Erachtens so ein außerordentliches Wunder, sodass dieser Umstand für mich ein Beweis ist, dass es Gott doch noch gibt.

Leider wiederum falsch geschlossen: Nicht Gott hat mich in Ihr Forum geführt, sondern Ihr Email mit dem Hinweis auf Ihren ersten Beitrag. Es war mein freier Entschluss, darauf zu antworten.

UFO-Peter hat geschrieben:Interessant auch die biblische Erkenntnis, dass am Anfang Gottes Geist über dem Wasser schwebte. Das waren die ersten Mikroorganismen, die auf der Wasseroberfläche ziemlich gute Lebensbedingungen vorfanden, nämlich Wasser und Luft, die zwei wichtigsten Lebensgrundlagen.

Ich finde es sogar als Atheist beschämende, wenn Sie Gott mit den Mikroorganismen, die auf Wasseroberfläche leben, gleichsetzen.

UFO-Peter hat geschrieben:Es kommt schließlich und endlich nicht darauf an, wie viele vermeintliche Lügen und angebliche Widersprüche die Bibel zu haben scheint. Sondern, wie es einst Altkanzler Kohl mal so treffend sagte, was hinten raus kommt; und ob oder was die Bibel insgesamt für einen Nutzen bringt.

Der Aussage von Kohl stimme ich zu. Also wollen wir mal schauen, was hinten rausgekommen ist, bzw. ob und was die Bibel für einen Nutzen gebracht hat:
Kurz gesagt 2000 Jahre erzkonservative, reaktionäre römisch-katholische Diktatur mit Gesinnungsterror und über 10 Millionen Inquisitions-Toten. Darauf hätte die Menschheit liebend gerne verzichten können!

Das mit den Gottessöhnen und deren mit Menschenfrauen gezeugten Nachkommen, den Nephilim, haben Sie immer noch nicht richtig verstanden, und unterstellen mir einen Widerspruch. Ich habe nicht mehr und nicht weniger behauptet, dass die Gottessöhne die Sintflut überlebt haben müssen, weil sie bei Hiob wieder auftauchen und dass die Nephilim überlebt haben müssen, weil sie bei der Landnahme noch am Leben sind. Daher muss die Aussage der Bibel falsch sein, dass alles Leben außer Noach und seine Familie ausgelöscht wurde.

UFO-Peter hat geschrieben:Die meisten Menschen von heute interessieren sich glaube ich weniger für Atheismus oder Bibelkritik. Sie strömen zu Veranstaltungen, wo ihnen Wahrheit und Erkenntnis aus der Heiligen Schrift entgegengebracht wird, wie man an diesem Video ja sehen kann. Oder war es vielleicht doch eher die Lasershow und die Musik?

Das ist Ihr Wunschdenken, schauen Sie sich mal die Verkaufszahlen der bibel- und kirchenkritischen Bücher an, und studieren Sie einmal die Umfragen zu den biblischen Glaubenssätzen wie "Jungfäuliche Empfängnis und Geburt", "Wandeln über dem Wasser", "Auferstehung von den Toten", etc. das glaubt Gott-sei-Dank (sic!) nur noch eine verschwindend kleine Minderheit. Es stimmt, dass es eine Suche nach Wahrheit und Erkenntnissen gibt, aber jeder kommt früher oder später darauf, dass er diese in der Bibel und der Kirche nicht finden kann. Auch Sie werden hoffentlich in diesem Leben noch zu diesem Punkt kommen, außer Sie sträuben sich wider besseren Wissens dagegen, was Ihnen allerdings auch unbenommen sein soll. Es ist ja Ihr Leben, Sie können damit machen, was Sie wollen!

UFO-Peter hat geschrieben:Natürlich hatte Gott nicht gelogen, als er sich erst später mit einem weiteren seiner Namen den Menschen präsentierte, der zuvor noch unbekannt war.

Natürlich hatte Gott gelogen, er gibt es ja selber zu, dass er nicht El-Schaddai (Gott, der Allmächtige) heißt, sondern Jahwe! Hier nochmals die Stelle aus der Bibel:

UFO-Peter hat geschrieben:(Ex 6,2) Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin Jahwe. (3) Ich bin Abraham, Isaak und Jakob als El-Schaddai (Gott, der Allmächtige) erschienen, aber unter meinem Namen Jahwe habe ich mich ihnen nicht zu erkennen gegeben.


UFO-Peter hat geschrieben:Und weiter vorn in der Bibel lesen wir, dass, wer Menschenblut vergießt, dass dessen Blut auch durch Menschen vergossen werden soll. Falls für Sie dies Gewaltverherrlichung ist, denken Sie leider auch so wie die Mehrzahl unserer Politiker.
Wenn sich nur Gott selbst an diese Stelle aus der Genesis gehalten hätte, dann wäre unendlich viel Blutvergießen vermieden worden. Auch hier können Sie nicht die Fakten von hundert Kriegen, 3000 Brudermorden etc. mit dem Hinweis auf das Verbot des Blutvergießens ungeschehen machen.

UFO-Peter hat geschrieben:Es gibt andere Götter, sodass man die anderen Götter verbieten musste? Diesen Widerspruch kann man so aufklären, dass der Begriff 'Gott' nicht unbedingt den Herrgott meint, sondern generell alles, was man vergöttern beziehungsweise verherrlichen kann.

Auch hier versuchen Sie mit einer durch nichts begründeten Interpretation die Kurve zu kratzen. Im hebräischen Original steht für andere Götter genauso das Wort "elohim" wie bei "Gott der Herr" "JHWH-elohim" steht. Das sind absolut gleichrangige Götter und nicht irgendetwas, das man verherrlichen kann.

Noch deutlicher als hier kann man es doch nicht sagen: Denn wenn die Völker den Göttern zugeteilt werden und Jahwe sich das kleinste, nämlich Israel aussucht, dann muss es noch viele andere mindestens gleichwertige Götter geben. Wahrscheinlich sogar mächtigere, denn die haben größere Völker zugeteilt bekommen:
UFO-Peter hat geschrieben:Deuteronomium 32:8 Als der Höchste (den Göttern) die Völker übergab, als er die Menschheit aufteilte, legte er die Gebiete der Völker nach der Zahl der Götter fest; 9 der Herr nahm sich sein Volk als Anteil, Jakob wurde sein Erbland... 12 Der Herr allein hat Jakob geleitet, kein fremder Gott stand ihm zur Seite.


UFO-Peter hat geschrieben:Der Sabbat ist nicht der Samstag, sondern der Sonntag.

Auch diese Aussage ist falsch. Der Sabbat kommt in der Bibel insgesamt über 150 Mal vor und ist immer ganz eindeutig als Samstag identifiziert, und das mit einer schon zur Zeit von Jesus über 1000-jährigen Tradition. Das erste Mal wird der Sabbat hier genannt: "Exodus 16:23 Er sagte zu ihnen: Es ist so, wie der Herr gesagt hat: Morgen ist Feiertag, heiliger Sabbat zur Ehre des Herrn. Backt, was ihr backen wollt, und kocht, was ihr kochen wollt, den Rest bewahrt bis morgen früh auf!"

Zum Schluss möchte ich noch einen Abschnitt aus dem Vorwort meines Buches zitieren, der zeigt, dass bereits vor 500 Jahren der Vatikan selbst erkannt hatte, dass die Bibel den Blicken des Volkes vorenthalten werden sollte:

UFO-Peter hat geschrieben:Darüber hinaus ging ich davon aus, dass der eine und einzige Gott der Christenheit – Gott Vater – allmächtig, allgegenwärtig, gerecht, gut und ohne Lug und Falschheit ist und dass dieser, der höchste Gott überhaupt, ein Gott für alle Menschen auf der ganzen Welt ist und dass sein Name Jahwe ist, wie es im AT geschrieben steht.

Leider konnten weder Jahwe noch die Bibel diesem hehren Anspruch auch nur annähernd entsprechen. Hundertfach widerlegen sich Jahwe als allerhöchster Gott und die Bibel als heilige Schrift selbst.

Aber auch den Päpsten ist diese Diskrepanz nicht verborgen geblieben.Wurde doch vor über 450 Jahre Paolo Pietro Vergerio von Papst Julius III. (1550–1555) beauftragt, auszuarbeiten, was die Macht der kirchlichen Würdenträger wieder herstellen könnte. In den gut 30 Jahren seit der Lutherschen Reformation konnten erstmals breitere Bevölkerungsschichten lesen, was wirklich in der Bibel steht. Doch selbst Vergerios Elaborat (1553 zum Trienter Konzil erschienen) konnte nur offen eingestehen, dass es zwischen der Bibel und der christlichen Kirche viele Abweichungen und Widersprüche gibt, und dass es daher notwendig sei, dass die Bibel den Blicken des Volkes entzogen wird. Dazu war es aber schon zu spät, da sie sich – dank der neu erfundenen Buchdruckkunst – bereits zum internationalen Bestseller entwickelt hat.

Hier nun ein Auszug aus der Übersetzung:

„… Wahrlich, wenn jemand die Lehre der Bibel fleißig prüft und sie mit dem vergleicht,was in unserer Kirche vor sich geht, so wird er bald den Widerspruch finden und wird sehen, dass unsere Lehre sehr oft von ihr abweicht und noch öfter im Gegensatz zu ihr steht. Und wenn das Volk das einsieht, so wird es uns unausgesetzt herausfordern, bis alles enthüllt sein wird, und dann werden wir ein Gegenstand weltumfassenden Spottes und Hasses. Es ist daher notwendig, dass die Bibel den Blicken des Volkes entzogen wird, jedoch mit großer Vorsicht, damit kein Tumult heraufbeschworen wird.“

Schöne Grüße aus Wien sendet Dr. Erhard Zauner


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