Das Buch "Heilige Scheiße – Wären wir ohne Religion wirklich besser dran?" vom Autorenpaar Stefan Bonner und Anne Weiss. Sollte man wirklich immer die Klappe halten, wenn man offensichtlich keine Ahnung hat, wie in diesem Fall?
 
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Christus wird von Kirchen nur deswegen als absoluter Prophet aller Zeiten hochstilisiert, damit man von jedem umherziehenden Wanderprediger behaupten kann, dass man diesen getrost ignorieren könne.
 
Schließlich sei Christus doch schon gekommen; um auf diese Weise möglichst die drohende Konkurrenz durch kirchenferne Einzelprediger auszuschalten.

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Beitrag 2033 von UFO-Peter » 13.10.2011, 14:03

Das Buch "Heilige Scheiße – Wären wir ohne Religion wirklich besser dran?" vom Autorenpaar Stefan Bonner und Anne Weiss. Sollte man wirklich immer die Klappe halten, wenn man offensichtlich keine Ahnung hat, wie in diesem Fall?

Heilige Scheiße - Wären wir ohne Religion wirklich besser dran? • www.luebbe.de

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Das Buch heißt deswegen nicht "Generation gottlos", weil es dann nur um die Generation der Autoren gegangen wäre. Das verstehe ich nicht. Aber wie kommen die beiden Autoren überhaupt darauf, dass ihre Generation eine eher gottlose sei?

Ist nicht die Anzahl der Menschen stetig gestiegen, die an UFOs und außerirdische Aliens glauben; und die somit auf diese Weise an den Herrgott glauben? Kann es sein, dass das Autorenpaar da was ganz gewaltig missverstanden hat?

Dass möglicherweise nur die an so einen Gott glaubenden Menschen weniger geworden sind, der dem kirchlichen Gottesbegriff entspricht? Dass sich also nur das Gottesbild entsprechend bei vielen geändert hat?

Die Autorin fügt hinzu, dass sie sich fragten, warum Leute an so was glauben; also an Religion; und warum sie und ihr Co-Autor nicht mehr daran glauben können. Aber was ist Religion genau?

Kann es sein, dass die Autoren hierbei unbewusst zu sehr und entsprechend einseitig davon ausgehen, was für die Kirchen jeweils Religiosität ist?

Eigentlich ist Religion vielleicht nichts anderes, als dass man an den Herrgott glaubt. Darüber hinaus könnte Religion auch die Bibel sein. In der Bibel stehen so Sachen drin, wie beispielsweise, dass man nicht stehlen, ehebrechen oder gar töten soll.

Warum die Autoren beispielsweise an solche biblischen Werte nicht glauben können, wissen nur sie selbst. Keine Ahnung; vielleicht bisher immer Glück gehabt beim Ladenklau, dass sie nie dabei erwischt wurden?

Egal; jedenfalls versichern die Autoren, dass sie keinen beleidigen wollen, weil sie dieses ernste Thema mit Humor behandelten. Da kann ich hier in diesem Beitrag leider mit Ausnahme von unfreiwilliger Komik nicht mithalten. Und ich hoffe, dass sich trotz fehlenden wirklichen Humors meinerseits keiner beleidigt fühlt von diesem Beitrag.

Die Frage an einen Pastor, an welcher Art Gott man glauben sollte oder könnte, weil der Autor nicht so recht an den alten Mann auf der Wolke mit dem Rauschebart glauben kann, beantwortete dieser so, dass er an einen transzendenten unpersönlichen Gott als Ursprung der Welt glaubt.

Meine Frage an den Autor, warum dieser ausgerechnet einen kirchlichen Pastor so eine Frage stellt. Es ist mir wirklich unverständlich, warum man ausgerechnet einen Obersten eines Pädovereins so eine Fragen stellt, anstatt so eine Frage einem unabhängigen Religionswissenschaftler zu stellen.

Da braucht der Autor sich natürlich nicht wundern, wenn er auf seine Frage keine befriedigende Antwort erhält. Ich hätte dem Autor seine Frage so beantwortet, dass er mit seiner Vorstellung vom alten Mann auf der Wolke eigentlich ziemlich dicht an dem ist, wie man sich Gott tatsächlich vorstellen könnte.

Stellen wir uns ein UFO vor, also ein Raumschiff mit außerirdischen Aliens. Und ein Alien steigt aus und lässt sich mit modernster Technik auf einer Wolke schweben. Physikalisch ist so was nichts Besonderes. Wissenschaftlern gelang es, ein kleines Tier durch ein extrem starkes Magnetfeld für einige Zeit schweben zu lassen.

Jesus würde sich über seine eigene Kirche wundern? Welche sollte das denn gewesen sein? Mir ist nicht bekannt, dass Christus als Mitglied einer Kirche angehörte oder sogar eine besaß. Und mit den Pharisäern und Schriftgelehrten lag er sogar fast immer nur im Streit; und hatte diesen auch nicht gesagt, dass sie keine Reichtümer ansammeln sollten.

Der "Gute" würde also überhaupt nicht verwundert schauen, wenn er zum Vatikan führe, ganz im Gegenteil. Er würde den Vatikan wahrscheinlich auch heute wieder als Schlangen, Otterngezücht und weiß getünchte Gräber bezeichnen, wie er dies mit den damaligen Kirchenoberhäuptern ja einst auch tat.

Zwar sagte Christus tatsächlich; dass, wenn sich zwei oder drei von euch in meinem Namen versammeln, dass er da mitten unter ihnen ist. Dies sagte er aber keinem Kirchenoberhaupt, sondern seinen Jüngern.

Und seine Jünger waren die, welche sich nicht von irgendeinem Kirchenamt blenden ließen, sondern einem Mann folgten, der völlig ohne Amt und Würden ein wirklicher Mann Gottes zu sein schien nur aufgrund all seiner Werke.
Der auch nicht der Sohn oder Nachfolger eines Kirchenoberhauptes war, sondern nur der Sohn eines armen Tischlers; der noch dazu in einem Stall geboren wurde anstatt in Prunk und Gloria wie die damaligen Pharisäer und heutigen Kirchenfürsten im Vatikanstaat.

Der gute Autor bringt hier einfach alles durcheinander. Vielleicht hätte er doch mal in der Bibel nachschauen sollen, wie das einst mit Jesus Christus tatsächlich alles so war, bevor er mit seiner Co-Autorin dieses Buch mit diesem obszönen Titel schrieb.

Wäre es da nicht vielleicht doch besser gewesen, einfach mal ganz gepflegt die Klappe zu halten, anstatt sich als völlig arglose Ahnungslose an so ein komplexes Thema heranzuwagen? Schließlich ist doch die Bibel meines Erachtens schon ein etwas schwerer zu verstehendes Werk.

Nicht ganz ernst gemeint verrät uns das Autorenpaar auch, wie man eine Religion gründen könnte. Hierzu bräuchte man ein Erweckungserlebnis; und dass man als Einziger die allein seligmachende Wahrheit hat.

5. Mose 18 verrät uns, wie es wirklich geht. Dass nämlich der Herrgott einen Menschen hierzu erwählt als wahren Propheten. Hierbei muss nicht unbedingt Gott diesem Menschen (direkt) sein heiliges Wort geben.

Sondern es gilt hierbei das grundsätzliche Kriterium, wenn es so kommt, wie er sagt; dass dies dann das Wort Gottes aus dem Mund des wahren Propheten ist. Ein Erweckungserlebnis ist also gar nicht unbedingt erforderlich. Und Jünger und Werbung bedarf es vielleicht auch nicht unbedingt.

Auch würde ich sagen, dass es auch nicht unbedingt so sehr auf das äußere Erscheinungsbild ankommt, um ein wirklich wahrer und vielleicht auch erfolgreicher Prophet zu sein.

Allerdings sollten die göttlichen Gebote der Tora zufolge bezüglich Haarfrisur und Bart besser schon möglichst eingehalten werden; also beispielsweise ein Hippie mit langem Haar und unbeschnittenem Bart passend wäre.

Und was das Geld verdienen betrifft, wäre es allerdings unmoralisch, wenn man die völlig umsonst vom Heiligen Geist Gottes empfangenen Erkenntnisse weiterverkaufen wollte.

Ich meine, das wäre dann vielleicht sogar so was wie Betrug oder gar Erpressung, weil man als wahrer Prophet schließlich vom Herrgott dazu auserwählt wurde, sein heiliges Wort (sowieso) an die Menschen weiterzugeben.

Wirklich witzig war auch der vom Autor zitierte Spruch von Mark Twain, dass es vor allem in der Kirche verdammt schwer sei, wach zu bleiben.

Nicht nur verdammt lang her, sondern auch so sehr witzig ist dieses Zitat, dass es meines Erachtens insbesondere beim Hören dieses Spruches sehr schwer ist, wach zu bleiben.

Auch nicht ganz unwitzig ist das Einsteinzitat, dass man vor allem ein Schaf sein muss, wenn man ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein will. Ach nein; ich glaube, es war umgekehrt. Wenn man ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein will, dass man dann vor allem eins sein muss, nämlich ein Schaf. Ha ha ha.

Ja; diese Witze zum Abschluss dieses Videovortrages haben wirklich den Schluss auf wirklich nette Weise aufgeheitert. Und beinahe hätte der Autor auch noch einige Kirchenwitze erzählt.

Nur schade, dass dieser lustige Schluss rein gar nichts mit Religion zu tun hat; so ein Mist auch. Denn schließlich sind Satanisten vergleichsweise religiöser als Kirchen, weil die sich wenigstens ehrlich als die Feinde Gottes bekennen.

Kirchen hingegen sind aber die viel größeren Feinde der Religion, weil sie laufend mit verlogenen Kirchendogmen Bibelinhalte falsch interpretieren; dabei aber so tun, als ob sie die wahren Vertreter Gottes auf Erden seien.

Mir ist natürlich bewusst, dass auch dieser Beitrag von mir hier auch etwas erheiternd wirkt. Aber ich weiß auch, dass dies von mir überhaupt nicht beabsichtigt ist. Sondern dass diese Heiterkeit auslösende Wirkung rein unfreiwilliger Natur ist; also "unfreiwillig komisch", wie man so schön sagt.

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