Am 4.12.2012 wurde der neue Katechismus der Neuapostolischen Kirche vorgestellt.
 
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Leider hat sich in der ganzen Welt das unsin­nige Gerücht verbreitet, dass man aus einer Sekte nur sehr schwer raus­kommt. In Wirklich­keit ist aber in der Regel der Aus­stieg sehr leicht. Das eigent­liche Problem ist in den aller­meisten Fällen, dass man nach einem Aus­stieg nur sehr schlecht wie­der rein­kommt.
 
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Beitrag 2281 von UFO-Peter » 17.10.2016, 18:57

Am 4.12.2012 wurde der neue Katechismus der Neuapostolischen Kirche vorgestellt.


Aus 'Apostel' machen sie 'Apostelamt'. Aus "Gemeinde Christi" machen sie "Kirche Christi", aus "Gottes Sohn" machen sie "Gott der Sohn", aus "Jesus verschied" machen sie "Jesus starb", aus einem Menschen beziehungsweise aus der Figur einer Geschichte machen die Kirchen einen Gott.

OK, nehmen wir tatsächlich an, dass Christus Gott war beziehungsweise ist. Und nehmen wir an, dieser Jesus würde heute irgendwo erneut in einer Krippe liegend wiedergeboren werden.

Die Kirchen wären doch wie einst die Pharisäer und Schriftgelehrten die Ersten, die ihn anfeindeten; mit der Begründung, dass Christus doch damals ein für alle mal sein Erlösungswerk vollbracht hätte.

Und dies nur, weil damals wie heute die egoistischen und selbstsüchtigen Kirchen natürlich die Konkurrenz eines Jesus Christus nicht haben möchten. Mit dem Slogan "Jesus lebt" würden alle Kirchen Jesus auf pervertierte Weise loswerden wollen.

Zwar beruft man sich auf die Bibel, dass wir Christus in den Wolken entgegen gehen werden; dies kann aber auch sinnbildlich interpretiert werden.

Wenn man aber auf die Wiederkunft Christi wartet, warum schaut man sich nicht in der Welt um, ob irgendwo erneut ein wiedergeborener Christus sein Heilswerk vollbringt?

Und weil für die NAK die Bibel eh nur eine Schale für das heutige aktuelle Wort Gottes ist, ist für sie Christus selbst auch nur die Figur einer Geschichte.

Denn im Grunde könnte man vielleicht sogar so weit gehen, dass die NAK genaugenommen nicht auf die Wiederkehr Christi wartet, sondern auf den Tag des Herrn. Die Begrifflichkeit der "Wiederkehr Christi" ist doch eigentlich nur ein sinnbildliches Aushängeschild für die da draußen.

Der neue Katechismus hat doch nur den Alleinvertretungsanspruch der NAK ein wenig aufgelockert. Überhaupt ist doch aber schon das Vorhandensein eines Katechismus ein Widerspruch zur neuapostolischen Glaubenslehre.

Die darin besteht, dass (eigentlich) nicht die Bibel oder irgendeine andere alte überlieferte Schrift das heute gültige Wort Gottes ist, sondern das aktuell aus dem Heiligen Geist kommende Wort Gottes.

Für mich war vor Jahrzehnten doch genau diese Glaubenslehre genau dies, was mich am meisten an der NAK faszinierte und mich fleißig jeden "Gottesdienst" auskaufen ließ.

Als mir aber immer mehr klar wurde, dass es doch nicht richtig sein kann, Gott um sein Wort zu bitten; anstatt es einfach dem Herrn zu überlassen, wann und wem er sein Wort gibt; wurde ich bis heute zum NAK-Aussteiger.

Hinzu kam zu dieser Zeit vor 26 Jahren dann auch quasi meine erste "göttliche Erleuchtung", wie gesundheitsschädlich das Rauchen für Aktiv- und Passivraucher ist, und was diese Sucht auch aus göttlicher Sicht für ein Gräuel ist.

Und weil alle meine diesbezüglichen Dispute mit Amtsträgern damals völlig erfolglos blieben, hatte ich mir gedacht, dass die Amtsträger der NAK ruhig weiterhin des Alkohols und des Tabakkonsums frönen können; ich aber mit so einem Teufelswerk nichts mehr zu tun haben wollte.

Anstatt sich einfach nur in den eigenen Reihen und in der gesamten Welt nach denjenigen Menschen umzuschauen, denen der Herrgott von sich aus sein göttliches Wort gibt, um ihnen eine Plattform anzubieten, enthält auch der neue Katechismus nur ein unseliges archaisches Geschwafel.
Schon wenige Jahre nach meinem Ausstieg aus der NAK wurde mir klar, dass es im Universum nichts Allmächtiges und Übernatürliches gibt, sodass die in der Bibel beschriebenen göttlichen Wunder nur das Resultat evolutionär und technisch hoch entwickelter Außerirdischer gewesen sein konnten.

Und jüngsten im Internet verbreiteten (angeblichen) Botschaften dieser Außerirdischen zufolge sind die Außerirdischen göttlich. Und Wohltätigkeit ist für sie das, was sie sind und was sie tun: Klick!

Was ist das doch nur für ein Katechismus, der mit den ganzen Lügen des sogenannten "Christentums" nicht aufräumt, sondern theologisch beziehungsweise religionswissenschaftlich nur ein wenig an der Oberfläche herumkratzt?

Anscheinend hat die NAK nur deswegen ihren Katechismus etwas umgeschrieben, weil sie in die Ökumene / ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) aufgenommen werden will.

Will aber die NAK ihren Mitgliederschwund wirklich aufhalten, müssten viel drastischere Reformen her. Man müsste nicht nur den wahren Botschaftern Gottes eine Plattform bieten, sondern auch die Predigten müssten moderner werden.

Anstatt immer "nur" das Wort Gottes, die neuesten Botschaften von Erzengel Michael und von Kommandant Adonai Ashtar Sheran, dem Befehlshaber des Ashtar-Kommandos, einer Raumschiffarmada der Intergalaktischen Föderation des Lichts.

Anstatt das Kommen des Herrn beziehungsweise der Wiederkunft Christi, der Deklarationstag der Außerirdischen. Der Tag an dem der Erstkontakt zwischen uns und unseren aufgestiegenen Meistern, unseren lieben Sternengeschwistern sein wird.

Anstatt immer nur würdig zu werden als zukünftige Braut Christi, die niederen Schwingungen der Dualität verlassen, um uns in die höheren Schwingungen der fünften Dimension zu erheben, wo sogar der Tod nicht mehr existent sein wird.

Anstatt Gott, Außerirdische; die uns ihre heiligen Botschaften an uns übermitteln per Channelings: Klick!

Anstatt der Herrlichkeit Gottes, das neue goldene Zeitalter. Anstatt archaische Prediger Lichtarbeiter. Anstatt vierter oder fünfter Himmel, Planet Andromeda. Von UFOs geschaffene magische Kornkreise anstatt schwülstige Heiligenbilder.

Anstatt, dass der Heilige Geist einem Apostel sein Wort gibt, übermittelt Anathea vom Sirius wieder eine ihrer neuen Botschaften über einen menschlichen Kanal. Dies hört sich ungefähr so an: Klick!

Moderne Predigten, wo thematisch auch außergewöhnliche PSI-Phänomene behandelt werden, wie dieser Themenbereich heutzutage nur in den modernen Medien behandelt wird, wie beispielsweise PSI- oder X-Faktor: KLick!

Der neue NAK-Katechismus zusammengefasst:
  1. Es gelten die Inhalte des Katechismus. PUNKT.
  2. Kirche im Vollsinn, nur wo der Stammapostel.
  3. Abendmahl nur bei uns vollgültig.
  4. Auserwählt und würdig - Erst mal nur wir.
  5. Souveränität Gottes bleibt unangetastet
    (mit Ausnahme von 1-4).





Die Neuapostolische Kirche ist eigentlich aufgrund völlig frei gesprochener Predigten eine Channeling-Kirche, auch wenn sie sich so modern ausgedrückt nicht der Öffentlichkeit präsentiert.

Ich weiß doch selbst, wie ich damals Menschen von dieser Kirche überzeugen wollte, indem ich immer gleich beim Kern der Sache begann mit meiner Argumentation.

Dass nämlich Gott nicht nur den Menschen einen Mund gegeben hat; sondern, dass er selbstverständlich auch heute noch zu den Menschen spricht.

Und dass er sich hierzu die NAK als Sprachrohr erwählt hätte. Und dass sich jeder selbst davon überzeugen könne, indem er einfach einen Gottesdienst der NAK besucht.

Dass er dann bemerken wird, dass auch für ihn persönlich was dabei ist. Dass also die Predigt nicht vorher von einem Menschen ausgearbeitet wurde; sondern, dass Gott durch den Menschen spricht.

Und wenn ich heute zurück blicke, wundere ich mich nicht mehr darüber, dass diese sogenannten "Gottesknechte" oftmals ganz anders redeten, wenn man sich mit ihnen privat unterhielt.

Oft verstanden diese Amtsträger selbst nicht richtig, was sie predigten. Und genau dies unterscheidet die NAK eklatant insbesondere von den beiden großen etablierten Kirchen. Aber dies macht die Aufnahme in die Ökumene / ACK nahezu unmöglich.

Eine Kirche, die lehrt, dass Gott selbst durch deren Priester und Apostel zu den Menschen spricht, erkennt natürlich andere Kirchen nicht an, die lehren, dass Gott nur durch die Bibel zu den Menschen spricht.

Es ist eher nicht eine andere grundsätzliche Auffassung zum angeblich heilsnotwendigen Apostelamt; sondern, es ist hauptsächlich der Anspruch auf das Wort Gottes, dass also die NAK das heute aktuelle Wort Gottes zu haben glaubt.

Der theologische Grundsatz, dass nur die NAK vor Gott rechtsgültige Apostel hätte, ist nicht der eigentliche theologische Kern der NAK, sondern nur eine nebenbei notwendige Glaubensauffassung, um die Exklusivität der NAK zu begründen.

Andernfalls könnte ja jeder auf die Idee kommen, sich im Geiste mit Gott zu verbinden, um sich auf diese Weise das Wort Gottes quasi vom Himmel zu holen, was tatsächlich auch einige völlig kirchenunabhängige Menschen versuchen zu tun.

Also mussten neuapostolische Apostel her, weil Gott angeblich nur ihnen und den von ihnen beauftragten Amtsträgern sein Wort gibt; und seine göttliche Macht, Sünden zu vergeben; um sich möglichst der Konkurrenz von kirchenunabhängigen Einzelpredigern zu entledigen.

Alle anderen theologischen Meinungsverschiedenheiten sind doch meines Erachtens eher marginal. Ob es nun zwei, drei oder sieben Sakramente sein müssen. Und ob Abendmahlsfeiern anderer Kirchen vor Gott auch gültig sind.

Dies hängt dann natürlich alles mit dem Anspruch der NAK auf das heute aktuelle "frische" Wort Gottes zusammen. Natürlich sieht sich dann eine Kirche grundsätzlich als das Werk des Herrn an.
Und natürlich glaubt sie dadurch, dass sie auch bei der Einschätzung von theologischen Fragen immer Recht hätte. Oder zumindest mehr Recht als andere Glaubensgemeinschaften, die nur das uralte "verstaubte" göttliche Wort aus der Bibel haben.

Der neue Katechismus ist ein verzweifelter beinahe missglückter Versuch, diesen Abgrund doch irgendwie zu überwinden, um möglichst doch noch gerade so in die Ökumene / ACK aufgenommen zu werden.

Nur die NAK hat (angeblich) das aktuelle Wort Gottes, und somit hat natürlich nur sie den Sendungsauftrag Jesu. Nach wie vor ist dies der eigentlich immer noch vorhandene Absolutheitsanspruch der NAK.

Nur dass man jetzt einfach nur hinzufügt, dass man sich ja hierin auch irren könnte, und man jetzt deswegen auch für möglich hält, dass gegebenenfalls auch nicht neuapostolische Christen zum Volk Gottes dazugehören könnten.

Ein argumentativer Trick, um auf diese Weise zumindest scheinbar auch andere christliche Kirchen anzuerkennen. Wer aber wie ich in diese Kirche hineingeboren wurde, durchschaut das Ganze natürlich als nur sehr geringfügige Änderung.

Ich möchte noch erwähnen, dass sich Neuapostolische eigentlich nicht unbedingt als 'Christen' verstehen, sondern als 'Gotteskinder'. Zumindest vor 26 Jahren war das noch so.

Um sich zum einen von der Allgemeinen Christenheit zu distanzieren. Und auch, weil die NAK ja auch auf eine gewisse Distanz zur Bibel geht, und sich somit auch etwas von den Evangelien distanziert.

Und immer dann, wenn Apostel (den biblischen) Christus in den Mittelpunkt ihrer Amtstätigkeit stellten, begaben sie sich damit unweigerlich auf Kriegsfuß mit der NAK. Dies taten sie, weil sie die neuapostolische Glaubenslehre nicht richtig verstanden hatten.

Apostel im NAK-Sinne sind natürlich nur diejenigen, die in enger Verbindung zum Stammapostel stehen; vielleicht nicht (nur) unbedingt deswegen; sondern vor allem, weil sie in der Gesinnung des neuapostolischen Glaubens stehen.

Im Fall der Abspaltung der neuapostolischen Gemeinde Wiesbaden im Jahr 1988/89 waren es hauptsächlich die von der neuapostolischen Lehrmeinung abweichenden Gesinnungen der Apostel Gottfried Rockenfelder und Hermann Gottfried Rockenfelder (Sohn); indem sie weder das Stammapostelamt anerkannten, noch die demokratische und somit weltliche Wahl des Stammapostels Hans Urwyler.

http://youtu.be/6W8P4xnUTlo

Auch war für den Apostel Rockenfelder Senior Jesus Christus der Mittelpunkt seines Glaubens, während demgegenüber für die NAK eher der Stammapostel für das Zentrum des Erlösungswerkes steht.

Wie ich schon im Beitrag zuvor schrieb, sieht sich die NAK grundsätzlich nicht unbedingt in der Tradition des Allgemeinen Christentums, sondern eher in der Position ihrer Sonderlehre, dass der Herrgott zu jeder Zeit Menschen erwählt, um über sie den Menschen sein heiliges Wort zu verkünden.

Somit stellt sich die NAK über die Bibel, weil diese alten überlieferten Schriften im Gegensatz zu den neuapostolischen Gottesdiensten allenfalls nur das alte heute nicht mehr unbedingt gültige Wort Gottes enthalten.




Wenn man das liest, was auf vielen NAK-kritischen Webseiten geschrieben steht, könnte der Eindruck entstehen, als ob die böse NAK mit ihrem bösen elitären Exklusivdenken bezüglich ihrer Apostel im krassen Gegensatz zur ach so guten Allgemeinen Christenheit wäre.

Aber leider sehen die Meisten von Euch das Ganze nicht aus gänzlich erhobener Position, sondern leider nur aus der Sicht der "ach so guten" Allgemeinen Christenheit.

Dies ist wie mit der Milchstraße, die uns am Himmel tatsächlich wie eine Milchstraße erscheint. Aber nur vom Universum aus betrachtet erkennt man deren wirkliche Gestalt, dass sie nämlich mit ihren Spiralarmen eine runde Balkenspiralgalaxie ist.

So muss man sich das auch mit der NAK vorstellen, dass sie aus der Sicht der NAK und auch aus der Sicht des Allgemeinen Christentums ganz anders erscheint, als sie in Wirklichkeit ist.

Aus Sicht der Außerirdischen ist die NAK (für die NAK unwissentlich) in Wirklichkeit eine der 10 Verbündeten der Galaktischen Föderation des Lichts und das Ashtar-Kommandos, das eine intergalaktische Raumschiff-Armada ist.

Denn die gesamte kosmische Wahrheit kann kein Buch umfassend enthalten. Die Bibel und andere alte überlieferten Schriften zeugen nur von Geschehnissen der alten Welt, und können uns den heutigen Willen Gottes nicht mitteilen.

Erst, wenn man sich auch der Schleier der Allgemeinen Christenheit entledigt, erkennt man, dass auch die Allgemeine Christenheit ein starkes elitäres Exklusivdenken aufweist.

Indem sie behauptet, dass Menschen nur durch Christus erlöst werden können, also durch die Bibel. Denn der Begriff 'Christus' erschließt sich nur aus der Bibel, weil Christus keine tatsächlich existierende Person ist, sondern nur die Figur einer biblischen Geschichte.

Und ob diese Geschichte überhaupt auf einer wahren Begebenheit beruht, ist hierbei eine ganz andere Frage, die bis heute nicht wirklich geklärt werden kann. Und es diesbezüglich eine reine Frage des Glaubens ist.

Auf diese Weise behauptet aber das Allgemeine Christentum sukzessive, dass ohne Bibel keiner selig werden könne. Oder falls jemand keine Bibel besitzt, dass er nicht ohne die Kenntnisnahme der Bibel selig werden könne, indem ihm beispielsweise ein Pfarrer aus der Bibel vorliest.

Wenn man also genauer hinschaut, erkennt man, dass auf diese Weise im Allgemeinen Christentum auch ein elitäres Exklusivdenken vorherrscht, denn es begnügt sich nicht einfach mit dem Grundsatz, dass der Herrgott im Himmel alle Menschen liebt und sie schon dadurch von allem Übel erlöst.

Sondern, dass dies nur über Christus möglich sei. Aber an Christus kommt man eben nur heran, indem man entweder eine Bibel erwirbt und/oder sogenannte "Gottesdienste" von christlichen Kirchen besucht.

Denn schließlich ist für jeden normal und klar denkenden Menschen Christus (zumindest heute) keine real existierende Person, sondern nur eine fiktive Gestalt der biblischen Evangelien.

Ob Christus gegebenenfalls beispielsweise als reines Geisteswesen im Himmel existent ist, oder erneut irgendwo im Universum als Mensch inkarniert ist, ist hierbei eine andere Frage und nur eine Sache des Glaubens.

Langfristig wird sich auch jeder normal und klar denkende Mensch fragen, warum er zu einem Jesus (oder einer Mutter Maria) im Himmel beten sollte, wenn er auch gleich direkt zu Gott beten kann. Warum sich an das Pferd wenden, wenn es einen Reiter hat?

Auf diese Weise erscheint auch das Allgemeine Christentum mit ihren alten archaischen Sichtweisen den Menschen immer mysteriöser, unverständlicher und unglaubwürdiger.
Warum überhaupt auf Apostel hoffen, die vor Jahrtausenden gelebt haben sollen, wenn Gott auch heute wieder Apostel senden könnte, fragten sich die Gründer der Apostolischen Kirche.

Genauso fragen sich auch immer mehr Menschen, warum auf einen Jesus hoffen, wenn Gott erneut einen solchen Propheten senden könnte.

Warum überhaupt auf einen Erlöser warten, wenn Gott selbst so mächtig ist, dass er auch ohne einen solchen Propheten Menschen vom Übel erlösen kann, wie er dies einst tat, als er Israel durchs Rote Meer ziehen ließ?

Das Allgemeine Christentum ist doch im Grunde genauso in einem elitären Exklusivdenken verfangen, wie die NAK.

Ob man sagt, dass eine Kirche unbedingt lebende Apostel haben muss, oder ob man sagt, dass eine Kirche unbedingt Christus haben muss, ist letztlich im Prinzip das Gleiche.

Dies ist vergleichbar mit einer Firma, die Weltraumflüge ins All anböte. Und behauptete, dass der Herrgott im Kosmos zu finden sei.

Natürlich würde dieser Werbetrick entsprechend umsatzsteigernd wirken, weil sich Viele von so einem Flug erhofften, dass ihnen bei dieser Reise Gott begegnet.

Im Prinzip genauso arbeiten auch die Kirchen, indem sie sagen, dass nur über Christus Erlösung möglich ist. Folglich verkauft die Kirche mehr Bibeln, weil schließlich in diesen die Jesulehre zu finden ist.

Und umso mehr Leute besuchen die "Gottesdienste" der Kirchen, weil bei diesen schließlich die Jesulehre verkündet wird. Aus "Jesus Christus" hat das Allgemeine Christentum aus Eigennutz ein lukratives Geschäft gemacht.

Immer mehr Menschen erkennen die Wahrheit, dass Gott einfach nur Gott ist, und weiter nichts. Dass Gott weder Christus noch irgendein Apostel, Prophet oder Sohn Gottes ist. Und Gott ist auch keine Religion.

Immer mehr Menschen durchschauen diese ganzen Lügengebilde, und wenden sich den im Internet verbreiteten Botschaften der Außerirdischen zu, weil sie die ganze Wahrheit erfahren wollen.

Sie wollen wissen, was Gott heute den Menschen zu sagen hat, weswegen sie den Channelmedien aufmerksam zuhören, die eine telepathische Verbindung zu Außerirdischen zu haben scheinen, die wiederum im Auftrag Gottes und des Himmels mit ihren UFOs zu uns gekommen sind.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/136

Und leider gibt es unter den Channelmedien auch Scharlatane, oder vielleicht sind sie es sogar alle, sodass es letztlich der Intuition jedes Einzelnen überlassen bleibt, für sich darüber zu entscheiden, was er jeweils glauben könnte und was nicht.

Und woher will ich wissen, ob ein Apostel irgendeiner Apostolischen Kirche überhaupt ein echter Apostel ist? Auch hier ist es nur eine reine Glaubenssache, beziehungsweise eine Frage der Intuition, was ich jeweils annehme und was nicht.

Und keiner weiß mit Sicherheit, ob die in der Bibel niedergeschriebenen Geschichten wahr sind. Und ob Jesus Christus jemals existierte. Und ob der Pfarrer mir diese alten überlieferten Schriften wahrheitsgemäß und richtig interpretiert.

Deswegen sagen uns (angeblich) die Außerirdischen, dass Gott, der Schöpfer, in uns ist. Dass die Wahrheit in uns ist. Wir müssen uns nur hin und wieder die Zeit nehmen, in uns zu gehen, um Gott selbst und die Wahrheit in uns selbst zu finden, weil jedes Geschöpf einen Draht zu seinem Schöpfer hat.

http://youtu.be/wfHesu15MAg

http://youtu.be/JmAo23jXazk




Es geht doch beim Katechismus nicht wirklich darum, dass die NAK unbedingt in die Ökumene / ACK will, beziehungsweise nicht um jeden Preis; weil sie im Grunde ein Glaubensziel hat, das sozusagen eigentlich nicht von dieser Welt ist.

Es geht hier auch nicht darum, dass die NAK mit ihrem Apostelamt unbedingt ihre Exklusivität behalten will.

Ich war bis vor 26 Jahren selbst "treu" neuapostolisch, wodurch ich mich auch jetzt noch in diese Kirche sehr gut hineinversetzen kann.

Die Wahrheit ist, dass die Neuapostolischen einschließlich ihrer Amtsträger einen solchen Glauben haben, dass dieser wunderbare Traum ihr Leben so lenkt, dass sie aus Liebe und aus dem Glaubensgehorsam heraus Andersgläubige (Christen) entsprechend missionieren wollen, um sie sozusagen dem "richtigen" Glauben zuzuführen.

Die NAK will eigentlich nur deswegen in die Ökumene / ACK, um eine (weitere) Plattform zu haben, um die anderen Christen entsprechend ihres eigenen Glaubens zu missionieren.

Im Prinzip ist es auch so mit der mit dem neuapostolischen Apostelamt verbundenen elitären Exklusivität.

Ein Außenstehender denkt da womöglich einfach nur, dass die NAK eben halt nur erfolgreich möglichst viele Mitglieder rekrutieren möchte.

Dies mag vielleicht für manche Amtsträger tatsächlich auch so sein. Aber das eigentliche Wesen der NAK besteht doch darin, dass zumindest die meisten Neuapostolischen wirklich glauben, dass nur sie den richtigen Glauben haben.

Dieses elitäre Exklusivbewusstsein kommt einfach daher, dass die Neuapostolischen glauben, dass Gott will, dass seine Geschöpfe, die "Gotteskinder", sich zu einer Gemeinschaft zusammenschließen.

Gäbe es zufällig zwei apostolische Kirchen, und beide hätten dieselben Glaubensansichten, würden und müssten sich diesem Glauben zufolge beide Kirchen zu einer apostolischen Kirche zusammenschließen; wodurch es nicht möglich ist, dass es auf Erden mehrere "richtige" Kirchen gibt.

Dem liegt auch der Glaube zugrunde, dass der Herr beziehungsweise Christus so eine Braut heimholen wird, die schon auf Erden eins ist, also schon auf Erden eine Gemeinschaft ist, und nicht zwei oder drei.

Und Neuapostolische machen daraus auch keinen Hehl, sondern sagen dies dann natürlich frei heraus, dass eben vor Gott nur sie die Richtigen seien.

Ich glaube, dass man selbst neuapostolisch gewesen sein musste, oder noch ist, um dies überhaupt verstehen zu können. Kann sein, dass da (auch) ein gewisser Wahn bei den Neuapostolischen dahinter steckt.

Es sind eben nicht alle Menschen solche normalen Menschen und harmlosen "Schäfchen", dass sie einfach nur glauben, dass halt einfach Gott alle Menschen gleichermaßen liebt.

Die Neuapostolischen glauben eben dies nicht, sondern stattdessen an einen Gott, der die einen bestraft, andere ignoriert und wieder andere Menschen irgendwann in seine Herrlichkeit heimholen wird.

In das Paradies, wo der Bibel zufolge kein Leid, keine Krankheit und noch nicht mal der Tod existiert. Wo der Löwe Gras frisst und so weiter. (Jesaja 11,6; Jesaja 65,17; Offenbarung 21,3)

Ich kann zwar die Neuapostolischen gut verstehen; wurde aber trotzdem zum NAK-Aussteiger, weil ich irgendwann den Eindruck hatte, dass es in meinen Augen (zu viele) Ungereimtheiten im neuapostolischen Glauben gibt.
Die eigentliche Frage ist doch aus der Sicht von Neuapostolischen nicht, wie die NAK es schafft, in die Ökumene / ACK zu kommen; obwohl Außenstehende dies womöglich so sehen.

Der neuapostolische Glaube tendiert aber dahin, den Beitritt zur Ökumene / ACK grundsätzlich zu verteufeln. Nämlich mit der Begründung, dass die wahren Gotteskinder mit denen da draußen, nichts zu schaffen haben sollten.

Weil sie praktisch nur auf den Tag des Herrn warten, investieren sie alle zeit und Mühe, um dieses Ziel so bald wie möglich zu erreichen, wodurch sie keine Zeit für solche Christen haben, die dieses Glaubensziel nicht (so fanatisch) anstreben.

Der neuapostolische Glaube besteht doch nicht darin, an Gott beziehungsweise an Christus zu glauben, sondern Gott beziehungsweise Christus zu glauben. Es gibt da einen Bibelvers, dass die Teufel auch an Gott glauben – und zittern.

Dem neuapostolischen Glauben zufolge ist nicht jeder Mensch ein Gotteskind und damit würdig zum Einzug ins göttliche Paradies, der einfach nur gut und gottesfürchtig ist. Sondern nur alle diejenigen, die mit ihrer ganzen Seele im Willen Gottes aufgehen.

Der neuapostolische Glaube, dass man einst in die Herrlichkeit Gottes eingehen wird, wenn man (völlig) im Willen Gottes aufgeht, entspricht dieser Botschaft von Anathea:

http://youtu.be/TA-MUVNDHXU

Nicht jeder Neuapostolische bekommt dies so genau mit, worin der neuapostolische Glauben tatsächlich besteht, weil es auch viele sogenannte "Mitläufer" (NAK-Jargon) gibt, die diesen Glauben nicht so genau nehmen.

Ich denke, dass dies auf mich nicht zutraf, sodass ich heute die NAK sehr gut verstehen kann, warum sie sich den anderen Christen gegenüber so seltsam und sozusagen ziemlich weltfremd verhält.

Weil ich den neuapostolischen Glauben gut verstanden habe, habe ich inzwischen bemerkt, dass dieser Glaube im Prinzip den Botschaften von Anathea, SaLuSa und Sheldan Nidle ähnelt.

Beispielsweise der Tag des Herrn beziehungsweise die Wiederkunft Christi ist bei den Botschaften der Außerirdischen der Deklarationstag, der offiziellen Anerkennung der Aliens, wo es Massenlandungen von UFOs geben wird.

Und wo wenig später ein Massenaufstieg von "Mutter Erde" und der gesamten Menschheit aus der Dualität in die fünfte Dimension geschehen soll. Und wer nicht mit aufsteigen will, dass dieser die Erde verlassen werden muss.

Es würde hier zu weit gehen, dies alles detaillierter aufzuzeigen. Auch Neuapostolische können sich diese ominösen (angeblichen?) Botschaften anhören, um sich davon zu überzeugen, dass dies so ist.

Diese prinzipiellen Übereinstimmungen sind auch nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die NAK mit ihrer Art des "Gottesdienstes" mit frei gesprochenen Predigten eigentlich eine Channeling-Kirche ist.

Somit ist es eigentlich auch kein Wunder, wenn andere Channelings unabhängiger Kanäle inhaltlich den Predigten der NAK sehr ähneln.

http://weltrettungsforum.w4f.eu/136


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